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Großer Preis von Großbritannien: Formel-1-Fahrer drohen mit einem Streik

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Formel 1 - Magny Cours  

Wegen Lizenzgebühren: Formel 1 droht Streik

19.06.2008, 11:18 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

So könnte es in Silverstone aussehen. Formel-1-Piloten in Zivil statt im Rennauto. (Foto:imago)So könnte es in Silverstone aussehen. Formel-1-Piloten in Zivil statt im Rennauto. (Foto:imago) Die Formel-1-Fahrer drohen mit einem Streik. Beim nächsten Rennen in Silverstone könnten die Motoren bereits stillstehen. Die Piloten fordern vom Automobil-Weltverband FIA Lizenzgebühren zurück, berichtet das Fachmagazin "auto motor und sport". Der Grund: Vor dem Start der diesjährigen Saison hatte die FIA die Gebühren für die Superlizenz kräftig erhöht.

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Kosten explodieren

Mit der Begründung, die Zusatzeinnahmen in die Sicherheit investieren zu wollen, verachtfachte der Motorsport-Weltverband den Preis für den Führerschein der Stars. Denn die FIA hatte den Preis von 1.500 Euro auf 10.000 Euro angehoben, jeder Punkt aus der Vorsaison kostet zusätzlich noch einmal 2.000 Euro. 2007 waren es pro Punkt noch 250 Euro.

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Protest formiert sich

Die Empörung im Fahrerlager war angesichts dieser Preissteigerung groß. Als in Montréal bezüglich der Sicherheit deutliche Mängel auftraten, machte sich bei den abkassierten Fahrern Unmut breit. Jarno Trulli sagte zu "Motorsport-Total.com": "Mosley sagt, die Gebühr wurde erhöht, weil er das Geld braucht, um die Sicherheit zu verbessern. Man sieht ja, wie das funktioniert...". Mittlerweile formiert Protest gegen die enormen Lizenzgebühren.

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Fahrer wollen Geld zurück

Die Piloten fordern die Erstattung der Gebühren. Für die Stars der Szene - zum Beispiel Kimi Räikkönen, Fernando Alonso oder Lewis Hamilton - schlug der Erwerb der Superlizenz zu Beginn des Jahres mit über 200.000 Euro zu Buche. "Kubica, der noch nicht so gut verdient, kostet die Lizenz fast ein Zehntel seines Gehalts", wird einer der GPDA-Aktiven vom Fachblatt "auto motor und sport" zitiert.

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Gespräche angekündigt

Nun soll vor dem Rennen in Großbritannien ein Gespräch zwischen den Direktoren der GPDA und Max Mosley stattfinden, in dem über die, nach Meinung der Piloten, zu hohen Gebühren gesprochen werden soll. Sollte dabei keine Lösung im Sinne der Fahrer gefunden werden, wird ein Streik beim renommierten Grand Prix in Großbritannien nicht ausgeschlossen.

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