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GP von Frankreich: Kubica dämpft vorerst die Erwartungen

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GP von Frankreich  

Kubica dämpft vorerst die Erwartungen

19.06.2008, 19:21 Uhr | dpa

Will auch beim GP von Frankreich jubeln: Robert Kubica (Foto: imago)Will auch beim GP von Frankreich jubeln: Robert Kubica (Foto: imago) Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen und Silberpfeil-Hoffnung Lewis Hamilton spüren den Druck, nur WM-Spitzenreiter Robert Kubica will von hohen Erwartungen nichts wissen. Vor dem Großen Preis von Frankreich (am Sonntag ab 13.45 im t-online.de Live-Ticker) sind Ferrari und McLaren-Mercedes in Zugzwang geraten, während der polnische Saison-Aufsteiger und sein Team BMW-Sauber weiter mit der Außenseiter-Rolle kokettieren. "Wir können es uns nicht leisten, noch weiter zurückzufallen", sagte Räikkönen. Und Hamilton hofft trotz einer Strafversetzung um zehn Plätze auf ein Renn-Wunder. "Ich bin hier, um zu gewinnen", erklärte der zuletzt wegen des Boxengassen-Unfalls von Montreal hart kritisierte WM-Zweite. Am Freitag ist t-online.de für Sie bereits beim ersten freien Training ab 9.45 Uhr im Live-Ticker dabei.

Freitag ab 9.45 Uhr im Live-Ticker 1. freies Training in Magny-Cours

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Understatement beim Mann der Stunde

Dagegen schiebt Kubica, der mit 42 Punkten vier Zähler vor Hamilton und Ferrari-Mann Felipe Massa die WM anführt, die Rolle des Titelfavoriten noch von sich. "Normalerweise bin ich kein Titelanwärter", sagte der Krakauer. Doch ausgeschlossen sei der große WM-Coup keineswegs. "Manchmal gewinnt nicht der schnellste Fahrer mit dem schnellsten Auto die WM, sondern der konstanteste Fahrer - und in dieser Position sind wir im Moment", erklärte Kubica.

Silberne bleiben gelassen

Neben der Zuverlässigkeit seines Boliden verdankt der 23-Jährige seinen Aufstieg an die Spitze zuletzt vor allem den Fehlern der Konkurrenz. Höhepunkt der Pannenserie bei Rot und Silber war der Auffahrunfall von Hamilton auf Räikkönens Ferrari in Kanada vor anderthalb Wochen. "Klar sah es dumm aus", schätzte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug die Szene ein, fügte aber hinzu: "Lewis hat die volle Rückendeckung, und er wird sie auch weiter haben."

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Hamilton muss noch viel lernen

Allerdings war der kuriose Patzer von Montréal nicht der erste kapitale Schnitzer des einstigen PS-Wunderknaben. Dem kometenhaften Einstieg in die "Königsklasse" mit neun Podiumsplätzen in Serie folgte am Saisonende der Sturz aus allen Wolken, als er in Shanghai mit abgefahrenen Reifen an seinem Wagen in der Boxeneinfahrt in den Kies rutschte und so letztlich den WM-Titel verspielte.

Dem immensen Druck nicht gewachsen?

In dieser Saison wechselten souveräne Darbietungen wie beim Auftaktsieg in Melbourne und beim spektakulären Erfolg in Monaco mit dicken Fehlern. Zunächst in Bahrain, als er im Training seinen Silberpfeil in einen Reifenstapel jagte und im Rennen nach verpatztem Start mit Renault-Pilot Fernando Alonso kollidierte. Und dann kam Montréal. "Ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen soll, um zu erklären, wie viel Druck auf meinen Schultern lastet", verriet Hamilton. In Magny-Cours, wo Überholen als sehr schwierig gilt, muss er zehn Plätze weiter hinten starten. "Das wird eine echte Herausforderung", gestand der 23-Jährige.

Ergebnisse Das Rennen im Überblick
Fahrerwertung Kubica übernimmt die Führung
Teamwertung Ferrari noch knapp vorne

Der Weltmeister muss wieder Resultate bringen

Auch Champion Räikkönen kann sich nach zuletzt zwei Rennen ohne Punkte keinen weiteren Fehler mehr erlauben. Noch hat er zwar die Titelrivalen in Sichtweite und deshalb "nicht wirklich Angst", doch das Ziel des Vorjahressieger ist klar. "Wir können hoffentlich gewinnen", sagte der WM-Vierte, der sieben Zähler hinter Kubica rangiert. In der Teamwertung liegt Ferrari mit 73 Punkten nur knapp vor BMW-Sauber (70).

Heidfeld fährt weiterhin vor allem für sich selbst

Wieder auf dem Weg nach oben sieht sich Nick Heidfeld. Bei den Tests in Barcelona habe er intensiv an seinen Problemen beim Qualifying gearbeitet. "Wir haben Fortschritte gemacht", sagte der 31-Jährige, der in Kanada als Zweiter den Doppelsieg für BMW-Sauber perfekt gemacht hatte. Viel lieber aber hätte er in Montreal selbst gewonnen. "Der Ärger darüber ist verflogen, jetzt gilt es nach vorn zu schauen", betonte Heidfeld. Schützenhilfe für seinen Teamgefährten Kubica will er vorerst jedoch nicht leisten. "Ich werde probieren, für mich das beste Resultat herauszufahren. Und dann sehen wir, was passiert", kündigte Heidfeld an.

Archiv Videos zur Formel-1-Saison 2008

Patzer von Montreal kostet Rosberg zehn Startplätze

Eher chancenlos geht hingegen Williams-Mann Nico Rosberg ins Rennen. Der Wiesbadener war in Kanada ebenfalls in den Boxengassen-Crash verwickelt und muss auch zehn Startplätze nach hinten rücken. "Es wird sehr, sehr schwer", nannte Rosberg seine Prognose. Den Fehler von Montreal habe er aber verarbeitet. "Das ist ein Schritt auf der Lernkurve, durch die ich durch muss", erklärte Rosberg

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