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Deutschland schlägt Portugal im Viertelfinale | EM 2008

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Portugal - Deutschland  

Deutschland stürmt ins Halbfinale

19.06.2008, 22:54 Uhr | t-online.de

Aus Basel berichtet Patrick Brandenburg

Hansi Flick und Bastian Schweinsteiger feiern (Foto: ddp) Mit einer beeindruckenden Leistung ist Deutschland ins Halbfinale der Europameisterschaft eingezogen. Die taktisch hervorragend eingestellte Elf schlug Portugal im Viertelfinale in Basel 3:2 (2:1). Für Deutschland trafen Bastian Schweinsteiger (22.), Miroslav Klose (26.) und Michael Ballack (61.), Nuno Gomes (40.) und Helder Postiga (87.) konnten verkürzen.

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"Das ist sensationell"

"Wir haben die in meinen Augen beste Mannschaft des Turniers geschlagen. Das ist sensationell", sagte Schweinsteiger. "Die Mannschaft hat an sich geglaubt, die erste Halbzeit war überragend", jubelte Philipp Lahm. Und Ballack sagte: "Die taktischen Änderungen waren der Schlüssel zum Sieg."

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Löw sitzt in einer VIP-Loge

Bundestrainer Joachim Löw hatte während des Spiels einen exklusiven Platz im St. Jakob-Park, auf den er wohl gerne verzichtet hätte. Löw sah sich das Spiel aus einer VIP-Loge an, da ihn die UEFA nach den Vorkommnissen im Spiel gegen Österreich mit einer Innenraumsperre belegt hatte. Chef für ein Spiel war Co-Trainer Hans-Dieter Flick. Verzichten musste das deutsche Team auf Torsten Frings, der mit einem Rippenbruch pausierte. Für ihn spielte Simon Rolfes, der mit dem ebenfalls neuen Thomas Hitzlsperger Kapitän Michael Ballack in der Defensive entlasten sollte.

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Deutschland von Beginn an offensiv

Löw gab auch einem eine Chance, der viel gutzumachen hatte: Der gegen Kroatien vom Platz gestellte Schweinsteiger durfte statt des bisher enttäuschenden Mario Gomez spielen. Maßnahmen, die Wirkung zeigten. Die deutsche Mannschaft agierte offensiv, gleichzeitig ließ Arne Friedrich Superstar Cristiano Ronaldo kaum Entfaltungsmöglichkeiten.

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Doppelschlag von Schweinsteiger und Klose

Den ersten Warnschuss gab Simao ab (15.), danach war aber das DFB-Team am Zug. Lukas Podolski setzte sich auf der linken Seite durch, in der Mitte vollendete Schweinsteiger den bis dahin vielleicht schönsten Angriff des Teams bei der EM zum 1:0. Noch ehe sich Portugal erholt hatte, schlug Deutschland erneut zu: Diesmal traf Miroslav Klose mit dem Kopf nach einer Freistoß-Vorlage von Schweinsteiger (26.).

Portugal kommt zurück

Die in der Gruppenphase so souveränen Portugiesen standen unter Schock. Allerdings nur kurz. In der 40. Minute spielte Ronaldo einmal seine unglaubliche Schnelligkeit aus und entwischte Per Mertesacker. Seinen Schuss hielt Jens Lehmann zwar, doch im Nachsetzen war Kapitän Nuno Gomes erfolgreich. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatten die Deutschen Glück, als ein Schuss von Ronaldo am rechten Pfosten vorbei strich.

Ballack mit dem Kopf erfolgreich

Nach der Pause dominierte zunächst Portugal. Eine Ecke verlängerte Deco auf Pepe, der den Ball drüber köpfte (56.). Doch bevor Deutschland richtig unter Druck geriet, gelang der Befreiungsschlag: Wieder war es der überragende Schweinsteiger, der einen Freistoß hereinbrachte. In der Mitte waren sich Ricardo Carvalho und Torwart Ricardo nicht einig, Ballack bedankte sich mit einem Kopfball zum 3:1. Allerdings hatte er Glück, dass Schiedsrichter Peter Fröjdfeldt seinen Schubser gegen Carvalho nicht ahndete.

Verzweiflungsschüsse aus der Distanz

Die Portugiesen antworteten nun mit wütenden Angriffen, ließen allerdings jegliche Durchschlagskraft vermissen. Mehrere Weitschüsse gingen meterweit am Tor vorbei. Gezwungen zu diesen Verzweiflungsschüssen wurden Ronaldo und Co. von einem deutschen Team, das nicht wiederzuerkennen war im Vergleich zur Vorrunde, als sich die Mannschaft ins Viertelfinale quälte. Beinahe hätte Podolski sogar das vierte Tor erzielt, doch sein 30-Meter-Kracher verfehlte das Ziel knapp (79.).

Anschlusstreffer kurz vor Schluss

Stattdessen musste noch einmal gezittert werden. In der 87. Minute konnten drei deutsche Spieler die Flanke von Nani nicht verhindern. In der Mitte köpfte Helder Postiga den Ball zum Anschlusstreffer ins Netz. Nach 94 Minuten pfiff Fröjdfeldt ab und Deutschland steht im Halbfinale. Dort geht es entweder gegen Kroatien oder die Türkei.

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