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Russland entzaubert die Niederlande - EM 2008

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Viertelfinale: Niederlande - Russland  

Russland entzaubert die Niederlande

21.06.2008, 18:46 Uhr | dpa

Riesenjubel bei den Russen (Foto: Reuters)Riesenjubel bei den Russen (Foto: Reuters) Russland hat bei der Europameisterschaft für eine Sensation gesorgt. Der Außenseiter bezwang Titel-Favorit Niederlande mit 3:1 (0:0) nach Verlängerung und qualifizierte sich damit für das Halbfinale.

In der regulären Spielzeit hatte Roman Pawljutschenko (56.) Russland in Front gebracht. Vier Minuten vor dem Abpfiff rettete Ruud van Nistelrooy die Niederlande in die Verlängerung, wo Dmitriy Torbinski (112.) zur verdienten 2:1-Führung traf. Nur vier Minuten später besiegelte Andrei Arschawin Hollands Schicksal mit dem Treffer zum 3:1-Endstand. Russland spielt im Halbfinale gegen den Gewinner des Viertelfinales zwischen Italien und Spanien.

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Stolzer Hiddink lobt seine Elf

"Ich bin wirklich stolz auf mein Team", sagte Hiddink über den von seinen Akteuren toll heraus gespielten Sieg. Bundesliga-Profi Iwan Saenko gab das Kompliment gern zurück. "Wir haben einen Super-Trainer Guus Hiddink, der uns jedes Mal sagt, dass wir gegen jeden gewinnen können", sagte der Nürnberger: "Bisher kann man noch nicht verstehen, was wir heute geschafft haben, aber wir müssen es einfach genießen."

Russen erspielen sich frühe Chancen

Anders als beim 2:0 gegen Rumänien bot Bondscoach Marco van Basten diesmal wieder seine 1A-Formation auf. In der Startelf stand somit Khalid Boulahrouz, dessen Einsatz nach dem Tod seiner zu früh zur Welt gekommenen Tochter lange offen war. Die für ihren Hochgeschwindigkeits-Fußball bekannten Russen legten forsch los, erwiesen sich aber bei drei frühen Chancen (6./7./8.) als nicht konsequent genug.

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Niederlande kommen erst spät in Fahrt

Die Niederländer konnten ihr Kombinationsspiel nicht wie gewohnt aufziehen und kamen erst nach rund 20 Minuten in Fahrt. Weslej Sneijder (19.) deutete erstmals Gefahr an, sein Schussversuch wurde aber abgeblockt. Dann bot sich Ruud van Nistelrooy (29.) die Chance zur Führung, doch der Torjäger verpasste um Zentimeter Rafael van der Vaarts Freistoß-Flanke. Der Hamburger Mittelfeldstar (37.) und erneut van Nistelrooy (44.) fanden ebenfalls nicht das Ziel. Aber auch die flinken Russen waren stets brandgefährlich: Kurz nacheinander prüften erst Arschawin und dann Denis Kolodin (31.) Torhüter Edwin van der Sar.

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Russische Konter bringen Gefahr

Nach Wiederanpfiff brachte van Basten für den wirkungslos gebliebenen Dirk Kuyt Robin van Persie aufs Feld. Und der Profi des FC Arsenal gab mit einem gefährlichen Schuss sogleich das Signal zur Attacke (46.). Doch die Sbornaja hielt weiter dagegen und vertraute auf schnelle Konter. Einer davon saß, als Pawljutschenko eine Semak-Flanke zu seinem dritten Turniertor nutzte.

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Van Nistelrooy hält Oranje am Leben

Van Basten zog seinen Regisseur van der Vaart ins defensive Mittelfeld zurück, um das Spiel neu zu ordnen. Am Spielverlauf änderte sich aber wenig. Die Führung spielte den konterstarken Osteuropäern in die Karten, die durch Alexander Anjukow (70.) und auch später mehrmals das 2:0 auf dem Fuß hatten. Per Kopf rettete van Nistelrooy sein Team mit seinem zweiten Turniertor in die Verlängerung, in der die besseren Russen weitere Chancen ausließen, ehe der eingewechselte Torbinski und Arschawin doch noch trafen.

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