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Nationaltrainer Hickersberger will doch nicht mehr

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Nationaltrainer Hickersberger will doch nicht mehr

24.06.2008, 11:29 Uhr | sid, dpa

Josef Hickersberger war seit 2006 Nationaltrainer. (Foto: imago)Josef Hickersberger war seit 2006 Nationaltrainer. (Foto: imago) Josef Hickersberger hört doch als Nationaltrainer Österreichs auf. Die Zeitung "Der Standard" zitiert Hickersberger auf ihrer Internetseite mit den Worten: "Ich höre auf. Das Kapitel ist abgeschlossen, die Mission wurde erfüllt." Nach dem EM-Aus hatte der 60-Jährige noch gesagt, dass er weitermachen wolle.

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Herzog wohl Nachfolger

Ein Nachfolger soll schnell gefunden werden. "Wir möchten in drei, vier Wochen einen neuen Trainer präsentieren", sagte Friedrich Stickler, der Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes. Man sei davon ausgegangen, dass die Zusammenarbeit mit Hickersberger fortgesetzt werde, "weil wir ja auch eine solche Zusage hatten. Wir werden uns das aber sehr rasch überlegen", sagte Stickler. Heißer Kandidat ist der ehemalige Bundesliga-Profi Andreas Herzog. Der jetzige Co-Trainer sollte ursprünglich bis zur WM in Südafrika 2010 als Nachfolger aufgebaut werden.

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Mäßige Bilanz

Die Bilanz von Hickersberger ist nicht rosig: Nur fünf Siege in 27 Länderspielen, EM-Aus in der Vorrunde mit einem Punkt. Trotzdem hatte es sowohl im Verband als auch von Spielerseite aus die Bereitschaft gegeben, mit Hickersberger weiter zu arbeiten.

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Kein Rücktritt vom Rücktritt

Nun die Wende - und das Ende. "Ich bin leer, ich brauche eine Auszeit, muss die Batterien aufladen", wird Hickersberger zitiert. Er habe sich dies reiflich überlegt. Dass er sich zum Weitermachen habe überreden lassen, sei ein Fehler gewesen: "Ich habe auf Emotionen gehört und bin dann mit der Willenserklärung in die Öffentlichkeit gegangen." Einen Rücktritt vom Rücktritt schloss er nun aus.

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Harsche Kritik an der UEFA

Beigetragen zu seinem Entschluss hätten auch die Vorfälle beim Spiel gegen Deutschland, als er gemeinsam mit Bundestrainer Joachim Löw auf die Tribüne verwiesen worden sei, sagte Hickersberger. Ein paar Tage später habe er Löw beim Viertelfinale gegen Portugal gesehen, hinter einer Glaswand und von UEFA-Offiziellen bewacht. "Unwürdig", sei dies gewesen: "Das lässt mein Gerechtigkeitssinn nicht zu. Man behandelt uns wie Tanzbären. Ich will kein Tanzbär mehr sein."

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