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Deutschland - Türkei: Philipp Lahm ebnet den Weg ins Finale

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Deutschland - Türkei  

Last-Minute-Treffer ebnet den Weg ins Finale

25.06.2008, 19:35 Uhr | t-online.de

Aus Basel berichtet Patrick Brandenburg

Lukas Podolski (li.) und Bastian Schweinsteiger (Foto: imago)Lukas Podolski (li.) und Bastian Schweinsteiger (Foto: imago) Michael Ballack und Co. sind nur noch einen Schritt vom Titelgewinn bei der Europameisterschaft 2008 entfernt: Deutschland gewann vor 42.500 Zuschauern im ausverkauften Baseler St. Jakob-Park dank eines Last-Minute-Tores von Philipp Lahm gegen die Türkei 3:2 (1:1) und trifft nun im Finale auf den Sieger der Halbfinal-Partie Russland gegen Spanien. Die Tore der deutschen Elf erzielten Bastian Schweinsteiger (26.), Miroslav Klose (79.) und Lahm (90.). Für die Türkei waren Ugur Boral (22.) und Semih Sentürk (86.) erfolgreich.

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Lahm: "Wir wollen den Titel"

"Ich bin geschafft. Es war eine unglaubliche Spannung bis zur letzten Sekunde. Aber wir haben es geschafft, das macht mich glücklich", sagte der von der Dramatik gezeichnete Bundestrainer Joachim Löw nach dem Schlusspfiff. Auch Kanzlerin Angela Merkel fieberte mit dem Team: "Ich habe auch die Luft angehalten, aber jetzt gratuliere ich der Mannschaft. Die Türken haben wirklich ein gutes Spiel gemacht. Es war zum Schluss eine absolute Nervenleistung unserer Mannschaft. Ich denke, wir werden ein ganz, ganz tolles Finale spielen", gab Merkel der deutschen Elf mit auf den Weg nach Wien. Lahm ist von einer Leistungssteigerung im Finale überzeugt: "Jetzt ist klar, was das Ziel ist - wir wollen den Titel."

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Portugal-Elf erhält das Vertrauen

Löw vertraute gegen die Türkei der gleichen Startelf, die auch im Viertelfinale gegen Portugal erfolgreich war. Torsten Frings, der noch immer an einem Rippenbruch laboriert, musste auf der Bank Platz nehmen. Simon Rolfes und Thomas Hitzlsperger bildeten hinter dem Offensiv-Trio Schweinsteiger, Michael Ballack und Lukas Podolski erneut die Doppel-Sechs vor der Abwehr. Als einzige Spitze agierte erneut Klose.

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Boral staubt zur Führung ab

Die erste große Chance hatte die Türkei (7. Minute). Nach einem Ballverlust von Lahm stand Kazim Kazim urplötzlich frei vor Jens Lehmann, der den Flachschuss des Angreifers parieren konnte. In der 13. Minute war es erneut Kazim, der aus 16 Metern nur die Latte traf. Deutschland tat sich extrem schwer und fand überhaupt nicht ins Spiel. Der Schock für die Mannschaft von Löw ließ nicht lange auf sich warten: Semih traf per Drehschuss erneut nur den Querbalken, doch der Ball prallte direkt vor die Füße von Boral, der zur 1:0-Führung für die Türkei abstaubte (22.).

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Schweinsteiger gleicht aus

Podolski, Klose und Schweinsteiger sind kaputt und doch glücklich. (Foto: dpa)Podolski, Klose und Schweinsteiger sind kaputt und doch glücklich. (Foto: dpa) Die DFB-Elf antwortete jedoch postwendend. Einen Konter über Podolski von der linken Angriffsseite schloss Schweinsteiger per Fuß mit seinem zweiten Turnier-Treffer zum 1:1-Ausgleich (26.) ab. Nur wenig später hätte Podolski die Partie sogar drehen können, zirkelte das Leder allerdings knapp über das Tor. Die letzten gefährlichen Aktionen im ersten Durchgang gehörten erneut den Türken. Einen knallhart aufs Tor getretenen Freistoß von der linken deutschen Abwehrseite klärte Jens Lehmann per Faustabwehr und ein Schussversuch von Sarioglu Sabri endet in den Armen der Fans hinter dem deutschen Tor. Zudem zog sich Rolfes in einem Zweikampf eine Platzwunde am Kopf zu und musste in der Halbzeitpause gegen Torsten Frings ausgewechselt werden.

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Hitzlsperger versucht es aus der zweiten Reihe

Nach dem Wiederanpfiff agierte Deutschland engagierter. Lahm wurde im türkischen Strafraum elfmeterreif gefoult (51.), der Pfiff vom Schweizer Schiedsrichter Massimo Bussaka blieb jedoch aus. Auch Hitzlsperger versuchte sein Glück, traf aus 20 Metern aber nur knapp über das Tor. In der Folgezeit wurde die Gangart ruppiger, das spielerische Niveau verflachte und Großchancen blieben Mangelware. In der 73. Minute dann wieder Deutschland: Hitzlspergers Schuss aus der zweiten Reihe streifte jedoch ebenso wie ein Kopfball von Klose (77.) um Haaresbreite am Kasten Rüstüs vorbei.

Spätes Tor rettet die Türkei diesmal nicht

In der Phase der größten Lethargie erzielte Klose dann wie aus dem Nichts die Führung für das deutsche Team (79.). Torhüter Rüstü schätzte eine Flanke von Lahm falsch ein und der Bayern-Stürmer köpfte die Kugel in die Maschen des türkischen Tornetzes. Doch der deutsche Jubel währte nicht lange. Wie schon in den Vorrundenpartien gegen die Schweiz und Tschechien und im Viertelfinale gegen Kroatien erzielte die Türkei einen späten Treffer. Semih Sentürk spitzelte den Ball in der 86. Minute zum 2:2-Ausgleich an Lehmann vorbei. Den Schlusspunkt setzte diesmal allerdings das deutsche Team. Hitzlsperger spielte Lahm in der 90. Minute im türkischen Strafraum frei und dieser verwandelte überlegt zum 3:2-Endstand.

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