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Ausschreitungen in Sachsen überschatten Freude

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EM 2008  

Ausschreitungen in Sachsen überschatten Freude

26.06.2008, 09:46 Uhr | dpa

Zertrümmerte Scheibe eines Dönergeschäfts in Dresden (Foto: dpa)Zertrümmerte Scheibe eines Dönergeschäfts in Dresden (Foto: dpa) Randale und ausländerfeindliche Ausschreitungen haben vor allem in Sachsen die fröhlichen Feiern nach dem 3:2-EM-Erfolg der deutschen Fußball-Elf gegen die Türkei überschattet. In Dresden griff eine Gruppe Jugendlicher drei Döner-Buden an und verletzte zwei Türken.

In zwei Imbissen hätten die 20 bis 30 Randalierer zunächst lediglich Scheiben eingeschlagen und die Einrichtung beschädigt, sagte Polizeisprecher Thomas Herbst. In einem dritten Döner-Laden seien dann auch die Betreiber angegriffen worden. Türkische Fahnen seien abgebrannt worden. Mehrere Schaulustige und Mitläufer verfolgten die Randale.

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Polizisten in Chemnitz verletzt

In Chemnitz gingen gewaltbereite Fußballfans nach dem Abpfiff auf die Polizei los. Dabei wurden sechs Beamte verletzt, mehrere Polizeiautos wurden beschädigt. Laut Polizei war die Stimmung nach dem Spiel in der Chemnitzer Innenstadt sehr aufgeheizt. Als die Einsatzkräfte weitere Ausschreitungen verhindern wollten, habe sich die Gewalt plötzlich gegen die Beamten gerichtet.

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21 Festnahmen in Basel

In Basel wurden nach Polizeiangaben 21 Personen vorläufig festgenommen worden. Insgesamt hielten sich rund 110.000 Fans in der Stadt auf, hieß es bei den Behörden. Es sei jedoch zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen. Fast 260 Menschen wurden aus unterschiedlichen Gründen ambulant versorgt, neun mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden, vier kamen in eine Ausnüchterungszelle. Die Lage sei vor, während und nach dem Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle gewesen, hieß es weiter. Am Rhein musste eine Fan-Tribüne geräumt werden, weil sie instabil war.

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Vereinzelte Festnahmen in Hannover und Köln

In Hannover nahm die Polizei 20 Rechtsradikale in Gewahrsam, die beim Fan-Fest wiederholt rassistische Parolen skandierten. Gegen sie werde nun wegen Volksverhetzung ermittelt. In Köln nahm die Polizei eine Gruppe Hooligans fest. Die Männer seien als äußert gewaltbereit bekannt und hätten immer wieder Schlägereien angezettelt, teilte die Polizei mit.

Zwei Menschen bei Unwetter niedergetrampelt

Schwere Unwetter über Wien führten zu teilweise chaotischen Verhältnissen auf der Wiener Fanmeile. Bei der panikartigen Flucht zehntausender Fans vor dem verheerenden Gewitter wurden nach Angaben der Polizei zwei Fans niedergetrampelt und dabei schwer verletzt. Ein Fan erlitt einen Beckenbruch, berichtete die Nachrichtenagentur APA. Das Gewitter mit orkanartigen Böen führte zu einem längeren Sendeausfall der Übertragung des Halbfinals.

Fanmeile muss geräumt werden

Zum Anpfiff des Spiels hatten sich knapp 30.000 Menschen in der Fanzone vor dem Wiener Rathaus versammelt. Unter ihnen waren Tausende deutscher Fans. Die Veranstalter verbreiteten schon vor Einsetzen des Gewitters Warnungen über die große Videowand. Dann setzte das Unwetter mit unglaublicher Geschwindigkeit ein. Gegen 22.15 Uhr musste die Fanmeile wegen des heftigen Regens und Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Stundenkilometern geräumt werden. Bei der Massenflucht der Fans wurden dann die beiden Fans niedergetrampelt. Die Regenfälle dauerten bis nach Mitternacht an.

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