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Halbfinale - EM 2008: Joachim Löw lobt Siegermentalität

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Deutschland  

Joachim Löw lobt Siegermentalität

26.06.2008, 12:14 Uhr | dpa

Löw jubelt: Gerade hat Lahm das 3.2 erzielt (Foto: imago)Löw jubelt: Gerade hat Lahm das 3.2 erzielt (Foto: imago) Deutschland steht im Finale der EM 2008. Doch bis der Einzug ins Endspiel unter Dach und Fach war, musste die DFB-Elf mächtig zittern. Philipp Lahm erlöste mit seinem Treffer zum 3.2-Endstand in der Schlussminute das Team von Joachim Löw. Bis dahin musste Deutschland lange zittern, denn die Türken lieferten wieder einmal eine beeindruckende Vorstellung ab. "Es war ein hart umkämpfter Sieg gegen eine türkische Mannschaft, die hervorragend gespielt hat in diesem Turnier", lobt auch der Bundestrainer anschließend im Interview den couragierten Auftritt des Gegners.

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Frage: Sie stehen ganz kurz vor dem großen Ziel. Was sagen Sie zum Einzug ins EM-Finale?
Löw: "Zunächst einmal sind wir enorm zufrieden, dass wir das Halbfinale gewonnen haben. Das ist ein tolles Gefühl. Die Spieler freuen sich unglaublich. Sie sind natürlich auch müde nach diesem aufreibenden Spiel. Ich denke, es war ein Wahnsinns-Fight mit einer unglaublichen Dramatik. Nach dem 2:2 haben wir noch einmal die Moral gehabt, in der letzten Minute nach vorne zu spielen und die Entscheidung zu suchen. Es war ein sehr schöner Angriff, klasse kombiniert. Die Freude nach dem Tor war außerordentlich groß."

War es ein glücklicher Sieg?
Es war ein hart umkämpfter Sieg gegen eine türkische Mannschaft, die hervorragend gespielt hat in diesem Turnier. Kompliment an die Türken. Sie sind technisch sehr gut, wenn man sie spielen lässt. Wir haben es nicht geschafft, die Zweikämpfe so zu bestreiten. Es war enorm schwierig, das Spiel in den Griff zu bekommen, aber wir haben die Effizienz gehabt. Wir hatten nicht so viele Angriffe und Torchancen wie gegen die Portugiesen, aber wir haben drei Tore erzielt und das war das Entscheidende.

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Warum hat sich die Mannschaft so schwer getan, einen Spielfluss hinzukriegen?
Wir hatten schon am Anfang des Spiels einige Ballverluste, die uns aus dem Rhythmus gebracht haben. Es hätte uns im Laufe des Spieles sicherlich ein zweiter Stürmer gut getan, um vorne eine zweite Anspielstation zu haben.

Sie haben also überlegt, den zweiten Stürmer zu stellen. Warum haben Sie es dann doch nicht getan? Wollten Sie das System nicht aufgeben?
Nein, weil wir im Mittelfeld auch einige Lücken hatten. Die Türken haben da hervorragend kombiniert, deshalb waren fünf Mann da schon richtig, um möglichst stabil zu sein. Ein zweiter Stürmer hätte dem Spiel nach vorne gut getan, aber wir durften das nicht aufgeben, sonst hätten wir es vielleicht nicht geschafft, so zu verteidigen, dass es zum Sieg reichte.

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Hat das Team in diesem Spiel die besondere deutsche Siegermentalität bewiesen, von der Franz Beckenbauer zu Wochenbeginn gesprochen hatte?
Diese Mentalität haben wir sicherlich gezeigt. Es war enorm schwierig, das 2:2 wegzustecken. Wir wussten, die Türken machen immer in der Endphase ihre Tore, sie hatten zuvor drei Spiele umgebogen. Aber dass die Mannschaft noch einmal zurückgekommen ist, spricht für die Moral, den Willen, die Mentalität nicht nachzulassen und nochmals den Weg nach vorne zu suchen. Es war ein klasse herausgespieltes Tor mit einem hervorragenden Abschluss.

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Torsten Frings war offensichtlich spielfähig. Was hatte Sie bewogen, trotzdem an der Aufstellung des Portugal-Spiels festzuhalten?
Torsten Frings ist bei 90 oder 95 Prozent gewesen. Er hat einen Rippenanbruch, damit ist nicht ganz zu spaßen. Als Trainer rechnet man vor so einem Spiel auch mit einer möglichen Verlängerung. Ich war mir nicht sicher, ob er in der Lage ist, 90 oder auch 120 Minuten zu spielen. Es war vereinbart, dass er im Verlaufe des Spiels zum Einsatz kommt. Er hat sich zur Verfügung gestellt. In der zweiten Halbzeit war es dann notwendig und auch okay.

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