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Deutschland im EM-Finale: Joachim Löw hat sogar den Kaiser überholt

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Deutschland  

Löw ist der Vater des Erfolges

27.06.2008, 17:36 Uhr | t-online.de

Aus Tenero berichten Patrick Brandenburg und Norman Gosch

Joachim Löw kann gleich sein erstes großes Turnier als Bundestrainer gewinnen. (Foto: imago)Joachim Löw kann gleich sein erstes großes Turnier als Bundestrainer gewinnen. (Foto: imago) Den Kaiser hat er gleich zu Beginn überholt: Fünf Siege in Folge - so gut wie Joachim Löw war noch nicht einmal Franz Beckenbauer als Chef der deutschen Nationalmannschaft gestartet. Nun überholt der aktuelle Bundestrainer auch noch seinen Vorgänger Jürgen Klinsmann.

Im ersten Turnier gleich eine Finalteilnahme: Das war sogar dem erfolgreichen Revoluzzer aus Huntington Beach beim Sommermärchen 2006 verwehrt geblieben. Trotzdem bleibt Löw vor dem Endspiel gegen Spanien (Sonntag ab 20.30 Uhr im t-online.de-Live-Ticker) gelassen: „Ab jetzt ist kein Druck mehr vorhanden. Wir freuen uns auf Sonntag.“

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Nicht mehr nur Kampf

Der Star ist die Mannschaft, heißt es immer. Aber im DFB-Team ist vor allem der Trainer der Architekt des Erfolges. Längst ist Löw aus den übergroßen Fußstapfen seiner Vorgänger herausgetreten. Mit der Wahnsinnsbilanz von 20 Siegen, zwei Remis und nur drei Niederlagen in zwei Jahren hat er in der Lieblingsmannschaft der Deutschen deutliche Spuren hinterlassen: Sein Team steht für modernen Offensiv-Fußball, der seine kämpferischen Wurzeln nicht verleugnet. Aber vor allem hat sich der Fußballlehrer selbst enorm weiterentwickelt in den vergangenen Wochen der Vorbereitung und des Turniers.

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System im Turnier umgestellt

Spät, aber noch rechtzeitig, erkannte der 48-Jährige, dass seine Mannschaft in gewissen Situationen keine Stabilität im lange gepaukten und vertrauten 4-4-2-System hat. Das Kroatien-Debakel und der Österreich-Zittersieg haben Löw den nötigen Mut gegeben, gewohnte Verhaltensmuster - auch eigene - in Frage zu stellen und bei Bedarf über Bord zu werfen. Dass er seine zweifelnden Spieler vom Ein-Stürmer-Konzept überzeugte, war vielleicht das wichtigste Erfolgsrezept bei dieser Europameisterschaft. Löw: „Die letzte Entscheidung trifft natürlich der Trainer. Aber grundsätzlich wäre ich schlecht beraten, würde ich nicht mit den Spielern über die Taktik sprechen.“

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Kontinuierlich offensiv ausgerichtet

Als einziges Team aus dem komplett europäischen Halbfinale der WM 2006 gehört Deutschland auch diesmal zu den besten Vier. „Das spricht für die Konstanz“, sagt der Bundestrainer über den vielleicht größten Sieg seiner zweijährigen Amtszeit: In einem Turnier mit noch höherer Leistungsdichte als bei einer WM haben Löw und sein Trainerstab bewiesen, dass ihre sympathische Vorstellung von modernem Offensivfußball nachhaltig in der deutschen Mannschaft implantiert ist.

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Löw will jetzt genießen

Die Ausrutscher der Vorrunde - als solche dürfen sie im EM-Rückblick bezeichnet werden - sind jedenfalls vergessen. „Wir haben jetzt den Sprung ins Finale geschafft. Das ist auch persönlich etwas Besonderes. Ich genieße das sehr“, sagt Löw vor dem Höhepunkt seiner bisherigen Trainerkarriere. Als Assistent war er beim Confederations Cup und bei der WM im Halbfinale gescheitert. Mit einem Sieg über Spanien könnte Durchstarter Löw nun sogar Jupp Derwall einfangen, der mit dem Titelgewinn 1980 bisher als einziger Bundestrainer bei der Premiere den EM-Pokal gewann.

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