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Spanien feiert den EM-Titel - Ballack und Co. trauern

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EM 2008 - Finale  

Spanien ist Europameister 2008

29.06.2008, 19:18 Uhr | dpa

Aus Wien berichtet Patrick Brandenburg

Torschütze Torres feiert seinen Treffer (Foto: Reuters)Torschütze Torres feiert seinen Treffer (Foto: Reuters) Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat das große Ziel verpasst. Im Finale der EM 2008 unterlag das Team von Bundestrainer Joachim Löw gegen Spanien verdient mit 0:1. Den Treffer für den neuen Europameister erzielte Fernando Torres in der 33. Minute. Mit Spanien gewinnt die mit Abstand beste Mannschaft des Turniers, die im Endspiel einer enttäuschenden deutschen Elf klar überlegen war.

Einsichtiger Bundestrainer

Entsprechend enttäuscht war Nationaltrainer Löw: "So ein Spiel muss man jetzt erst einmal verdauen. Ich glaube, wir müssen heute die hohe Qualität der Spanier anerkennen. Klar sind wir enttäuscht, weil wir verloren haben. Trotzdem muss ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen, was wir in sechs Wochen erreicht haben. Ich habe jedem Spieler gesagt, er soll den Kopf nicht hängen lassen. Wir haben es geschafft, ins Finale zu kommen, das ist etwas Besonderes. Die Spanier hatten die besseren Chancen, auch wenn das Tor nicht unbedingt fallen müsste, so wie es letztlich passiert ist."

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Mit Ballack in der Startelf

Joachim Löw konnte in seinem ersten Endspiel als Bundestrainer seine Bestbesetzung auf den Rasen des mit 51.428 Zuschauern ausverkauften Ernst-Happel-Stadions schicken - also auch Michael Ballack. Um die erste Teilnahme des Kapitäns am Meisterschaftsspiel bei einem großen Turnier hatte die medizinische Abteilung des DFB zwei Tage lang gekämpft, nachdem der 31-Jährige am Freitagmorgen eine Verhärtung in der rechten Wade gemeldet hatte.

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Chance für Klose

Angeführt von Ballack, der bemüht war, umgehend Präsenz zu zeigen, begann die deutsche Mannschaft forsch und versuchte, die kombinationsstarken Spanier früh unter Druck zu setzen. In der dritten Minute ergab sich so eine gute Chance: Klose erkämpfte sich den Ball, doch bedrängt durch Puyol kam dieser nicht zum Abschluss.

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Lehmann im Glück

Nachlässigkeiten im Stellungsspiel der deutschen Mannschaft nutzten die Spanier indes mit ihren präzisen Pässen sofort aus. In der 14. Minute etwa schickte Xavi Hernandez einen Ball durch die deutsche Abwehr auf Andres Iniesta: Dessen scharfe Hereingabe lenkte Christoph Metzelder beinahe ins eigene Tor, doch Torhüter Jens Lehmann verhinderte mit einer Glanzparade einen Rückstand.

Führung durch Torres

Wenig später wäre Lehmann dann chancenlos gewesen, er hatte aber Glück, dass nach einer Flanke von Fabregas und einem Kopfball von Fernando Torres der Pfosten rettete. Vorausgegangen war einer jener überfallartigen Attacken, mit denen die Spanier im Verlauf des Turniers die gegnerischen Abwehrreihen oft spielerisch leicht aus den Angeln gehoben hatten. In der 33. Minute wurden die Unachtsamkeiten der deutschen Abwehr dann bestraft: Torres nutzte nach einem Pass von Fabregas ein Missverständnis von Philipp Lahm und Lehmann aus und vollendete im Stile eines Torjägers zur verdienten Führung für die Spanier.

Mehr Schwung mit zwei Angreifern

Nach dem Wechsel passierte lange Zeit nichts. Erst mit der Einwechslung von Kevin Kuranyi für den schwachen Thomas Hitzlsperger kam neuer Schwung in die Partie. Mit zwei Angreifern übte das deutsche Team mehr Druck aus. Die Folge waren Chancen durch Ballack (60.) und Schweinsteiger (63.). Auf der anderen Seite hatten Iniesta (66.) und Xavi (67.) gute Möglichkeiten, scheiterten aber am starken Keeper Jens Lehmann. Bis zum Schlusspfiff ging nicht mehr viel und so blieb es beim knappen spanischen Sieg.

Lehmann und Lahm frustriert

Entsprechend frustriert waren die deutschen Spieler: "Ich bin sehr enttäuscht über den Ausgang des Finales. Es war wohl meine letzte Europameisterschaft. Es kommen jetzt Gedanken auf: vielleicht hätte man etwas besser machen können", sagte Torwart Jens Lehmann. "Wir haben nicht so gut nach vorne gespielt, wie wir uns das erhofft haben. Wir haben zu viele Fehler gemacht. Wir wollten den Titel holen. Aber jetzt steht eine WM-Qualifikation an, die wir schaffen wollen und schaffen werden", ergänzte Philipp Lahm.

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