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EM 2008: Fanmeile in Berlin war um fünf Uhr dicht

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EM 2008 - Fanmeile  

Schon um fünf Uhr war die Fanmeile dicht

29.06.2008, 21:10 Uhr | t-online.de

Riesenstimmung an der Fanmeile in Berlin (Foto: imago)Riesenstimmung an der Fanmeile in Berlin (Foto: imago) Die Fans in Berlin zog es so früh wie noch nie zu Jubel, Tanz und Fahnenschwenken: Die erste Reihe auf Deutschlands größter Fußball-Partymeile direkt am Brandenburger Tor war schon gut fünf Stunden vor dem Anpfiff des EM-Finales von etwa 100 ganz hartgesottenen Fans besetzt. Kurz darauf begann aus allen Himmelsrichtungen der Ansturm von gut 500.000 Menschen, die unablässig aus wild geparkten Autos und überfüllten S- und U-Bahnen quollen. Schon dreieinhalb Stunden vor Beginn des EM-Endspiels Deutschland-Spanien hieß es von Polizei und Veranstalter: "Alles dicht."

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Mehr als bei der WM 2006

Nicht einmal bei der WM vor zwei Jahren, als von der Berliner Fanmeile aus das "Sommermärchen" der Fans seinen Anfang nahm, war der Ansturm so massiv und zügig gewesen wie jetzt zum Abschluss der EM. Bei strahlendem Sonnenschein waren die Rot-Kreuz-Helfer deshalb schnell besorgt: "Wir haben so früh wie noch nie erste Besucher mit Kreislauf-Problemen. Viele Fans haben zu wenig gegessen und getrunken, Alkohol fließt, und die Sonne gibt den Rest dazu." Schon drei Stunden vor Beginn des Finalspiels waren laut DRK drei Fans im Krankenhaus gelandet.



Unruhiger als beim Halbfinale

Nach Angaben der medizinischen Helfer war die Stimmung "deutlich unruhiger als beim Halbfinale gegen die Türken». Denn es setzte erstes Geschubse und Gedrängel um die guten Plätze vor den vier Großbildleinwänden ein. Außerdem drängten von außen immer mehr enttäuschte Fans nach. Nahe der Siegessäule kippten zwei Bauzäune, aber die Polizei, die für den Fußball in Berlin mit 1600 Beamten im Einsatz war, hatte die Lage nach eigenen Angaben rasch im Griff. Sprecher Bernhard Schodrowski sagte: «Es gibt keinen Grund zur Sorge. Wir erwarten ein friedliches Fußballfest.»


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Ärger bei vielen Fans

Vor den Sperren war der Ärger aber ziemlich groß. "Unsere Laune ist im Tiefkeller", schimpfte eine Frau aus dem brandenburgischen Erkner, die mit Mann und fünf Kindern den 55. Geburtstag von Tante Uta auf der Fanmeile feiern wollte und abgewiesen wurde. Den Tränen nahe waren nahe dem Reichstag ein 91-jähriger Berliner und eine 50- jährige Berlin-Touristin aus Stuttgart. "Dreieinhalb Stunden vorher zuzumachen, das finde ich schon sehr übertrieben", sagte sie und suchte sich eine Kneipe mit TV-Übertragung. Die Veranstalter hatten sich nicht auf eine zusätzliche Verlängerung der Fanmeile über die 1,2 Kilometer hinaus verständigen können.

Finale wird gefeiert

Alle die, die es auf die Fanmeile geschafft hatten, verbreiteten stundenlang absolute Siegesgewissheit. "Fiiinaaale, Fiiinaaale, ohohohoho", erklang der Schlachtgesang. Schwarz-rot-gold dominierte überall, zahlreiche Frauen trugen die Flagge als Kleid, tausende Fans hatten sich mit den Deutschland-Farben geschminkt, aber nur wenige trugen schwarz-rot-gold auf der linken und die spanischen Farben rot- gelb auf der rechten Wange. Pech im heißen Sonnenlicht hatten einige Fans mit Glatze, die sich die schwarz-rot-goldenen Farben ganz oben auf die Haut auftragen ließen. Die Solidaritätsbekundung schmolz rasch dahin.

Am Montag geht es weiter

Auf der Fanmeile freuten sich viele auf die Party im Doppelpack. "Morgen kommen wir wieder", hieß es allerorten. Denn schon an diesem Montag (14.30 Uhr) möchte sich die deutsche Mannschaft an gleicher Stelle in Berlin unabhängig vom Final-Ausgang für die Unterstützung der Fans während der EM bedanken. Im Tiergarten hatten zahlreiche Fans wie in Indianerdörfern schon mehrere Zelte aufgebaut, um für den Montag die besten Plätze zu haben. Vor einigen Zelten waren tragbare Fernseher und Laptops aufgebaut. "Wir kucken uns das Spiel lieber hier an, dafür ist es uns auf der Meile zu voll, wichtiger ist, wenn die Spieler morgen selbst kommen", sagte ein junger Mann aus Gera. Er sei schon "zu DDR-Zeiten immer der deutschen Mannschaft "hinterhergefahren".

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