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Olympai 2008 - Medailenspiegel  

USA erwarten Duell mit China

02.07.2008, 12:43 Uhr | dpa

Die USA waren vor vier Jahren in Athen die Nummer Eins im Medaillenspiegel der Olympischen Spiele in Athen. Doch Amerikas Ausnahmestellung in der Sportwelt wackelt. Vor allem Gastgeber China will die Amerikaner in Peking vom Thron stoßen.

Große Hoffnungen auf Phelps

102 Mal holten die US-Athleten 2004 in Athen Edelmetall, davon 36 Mal Gold. Allein sechsmal triumphierte Schwimmer Michael Phelps, der zudem noch zweimal Bronze gewann. In Peking will der 23-Jährige diese Bilanz toppen und erneut versuchen, den Olympia-Rekord seines Landsmannes Mark Spitz von den Spielen 1972 in München (sieben Gold) zu brechen. Neben ihm hoffen mit Ian Crocker, Aaron Peirsol, Ryan Lochte und Brendan Hansen weitere Topstars auf eine Erfolgswelle im Nationalen Schwimmzentrum von Peking. Experten sprechen vom womöglich bisher besten US-Schwimm- Team aller Zeiten. Manche trauen den Männern sogar zu, den Rekord der Mannschaft von 1976 zu brechen, die zwölf von 13 Entscheidungen gewann. Ebenfalls ein sichere Bank soll bei der Medaillenjagd Sprinter Tyson Gay sein. Der dreimalige Weltmeister hat bei den US- Meisterschaften Ende Juni mit windunterstützten 9,68 Sekunden über 100 Meter für Furore gesorgt und zugleich eine Kampfansage in die Karibik an Weltrekordhalter Usain Bolt aus Jamaika geschickt. "Gold in Peking ist meine größte Motivation", so Gay. Eine Gold-Garantie gibt es - zumindest statistisch - bei den 400 Metern der Männer. Seit 1984 haben Amerikas Asse auf dieser Distanz ununterbrochen gewonnen. Gold und nichts anderes ist auch das Ziel der Basketballer. "Es gibt keine Ausreden", stellt Kobe Bryant klar. Der Superstar der Los Angeles Lakers ist der Namhafteste von zwölf prominenten Profis aus der NBA. Doch große Gagen garantieren kein Gold - diese Erfahrung musste die Mannschaft in Athen machen, als sich Ausnahmespieler wie Tim Duncan, Allen Iverson, Dwyane Wade und LeBron James blamierten und nur Bronze holten. "Damals hat die Mischung nicht gestimmt, diesmal hingegen haben wir alles, um den Titel zu holen", betont Wade.

Förderung auch für Randsportarten

Die Förderung seiner Olympia-Athleten lässt sich das Nationale Olympische Komitee der USA (USOC) jährlich rund 130 Millionen Dollar kosten. "Wir schauen, wie unsere Medaillenchancen in den jeweiligen Sportarten sind. Unsere Strategie in den nächsten zehn Jahren wird sein, zu unterscheiden, wo wir was gewinnen können", sagt Steve Rush vom USOC. Er betont, dass dabei nicht nur die Top-Sportarten wie Leichtathletik oder Schwimmen im im Fokus stehen sondern beispielsweise auch Randsportarten wie beispielsweise Schießen, BMX und Bogenschießen.

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