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Fecht-Equipe hofft auf Olympia-Coup

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Olympia 2008 - Fechten  

Fecht-Equipe hofft auf Olympia-Coup

02.07.2008, 15:38 Uhr | dpa

20 Jahre nach dem größten Moment der deutschen Fechter könnte ein noch größerer olympischer Coup gelingen. Am 13. August geht es für die Athleten in den beiden aussichtsreichsten deutschen Waffen-Gattungen um olympisches Edelmetall. In der Pekinger Fechthalle könnten Degendamen und Florettherren sogar den historischen Dreifach-Triumph von Seoul noch toppen, als die Tauberbischofsheimerinnen Anja Fichtel, Sabine Bau und Zita Funkenhauser den kompletten Medaillensatz nach Hause brachten. Die folgenden zwei Jahrzehnte waren sportlich eher durchwachsen, doch nun drängt die deutsche Equipe erneut ins Rampenlicht.

Favoriten kommen aus Deutschland

Die Degen-Weltmeisterin und Weltranglisten-Erste Britta Heidemann zählt ebenso wie ihre Teamkollegin Imke Duplitzer zu den Favoriten. Das gilt ebenso für den dreimaligen Florett-Weltmeister Peter Joppich und den WM-Dritten Benjamin Kleibrink. "Wir haben mit neun Fechtern zwar zwei Akteure weniger am Start als 2004 in Peking, sind aber qualitativ so gut besetzt wie lange nicht mehr", sagt Gordon Rappp, Präsident des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB). Der Optimismus ist durchaus angebracht. Neben dem Quartett, das wegen der Beschränkung der olympischen Entscheidungen auf zehn nur im Einzel antreten darf, ist auch der WM-Dritte im Herrensäbel, Nicolas Limbach, ein Medaillenkandidat. Bei der letztjährigen Weltmeisterschaft in St. Petersburg feierte der DFeB mit zwei Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen seine erfolgreichsten Titelkämpfe seit 1999.
Mehr als ein Geheimtyp ist Florettfechterin Carolin Golubytskyi. Seit ihrer Heirat mit dem dreimaligen Florett-Weltmeister Sergej Golubytskyi (Ukraine) hat sich die Tauberbischofsheimerin immer mehr in die Weltspitze vorgearbeitet und glänzte zuletzt mit vier Weltcup- Podestplätzen hintereinander. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Anja Schache und Katja Wächter ist auch im Mannschafts-Wettbewerb eine Überraschung möglich. Die Florettdamen kämpfen als einzige deutsche Mannschaft um olympische Team-Medaillen.

Degenherren nicht dabei

Nichts mit der Medaillenvergabe werden wohl die deutschen Säbeldamen zu tun haben. Sie werden durch Außenseiterin Alexandra Bujdoso (Koblenz) im Einzel vertreten, ein Scheitern aber wäre keine Überraschung. Das Olympia-Aus für die Degenherren bedeutet hingegen einen Tiefpunkt für den deutschen Fechtsport. Die einstige deutsche Paradewaffe ist erstmals seit 1952 nicht bei Olympischen Spielen vertreten.

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