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GP von Großbritannien  

Hamilton vor Heimspiel unter Druck

03.07.2008, 10:55 Uhr | t-online.de, dpa, Motorsport-Total.com

Lewis Hamilton vor Heimgrandprix unter Druck. (Foto: dpa)Lewis Hamilton vor Heimgrandprix unter Druck. (Foto: dpa) Mercedes-Pilot Lewis Hamilton steht unter Druck. Er muss bei seinem Heimrennen am Sonntag in Silverstone (ab 13.45h im t-online.de-Live-Ticker) dringend punkten, um im Formel-1-Titelrennen nicht den Anschluss zu verlieren. Nach zuletzt mehreren Fahrfehlern und zwei Nullnummern in Kanada und Frankreich muss der 23 Jahre alte Brite beim Großen Preis von Großbritannien die Dominanz der zuletzt so starken Ferrari brechen, um nicht frühzeitig aus dem Titelkampf auszuscheiden.

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Ferrari rast voraus

Bei seinem Team will man nichts von einer möglichen Vorentscheidung wissen und sieht dem Rennen gelassen entgegen. "Die Ungeduld darf nicht überhandnehmen", mahnt Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug und erinnert an den grandiosen Sieg von Hamilton in Monaco: "Es ist erst zwei Rennen her, dass wir gewonnen haben." Dennoch ist die Ausgangslage vor dem neunten Rennen der laufenden Saison klar. Bei einem weiteren Triumph der Scuderia droht das Ferrari-Team mit WM-Spitzenreiter Felipe Massa und dem drittplatzierten Kimi Räikkönen schon zur Saison-Halbzeit der silbernen Konkurrenz davon zu rasen - auch wenn Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali mit der Ausgangslage nicht zufrieden ist: "Unsere Situation in der Weltmeisterschaft könnte viel besser sein."

Raikkönen erwartet heißen Fight

Auch Weltmeister und Vorjahres-Sieger Räikkönen will noch nichts von einer möglichen Vorentscheidung wissen und rechnet mit einem harten Duell zwischen Rot und Silber. "Ich denke, es wird sehr eng zwischen uns", meinte der 27-Jährige. Vielleicht profitiert von dem Zweikampf wie zuletzt in Montreal ein lachender Dritter. Das BMW-Sauber-Team und dessen derzeitiger Chefpilot, der WM-Zweite Robert Kubica, will natürlich auch aufs Siegertreppchen.

Fahrerwertung Massa überholt Kubica
Teamwertung Ferrari setzt sich ab

BMW will wieder in die Spur finden

Nach dem zuletzt schwachen Auftritt in Magny-Cours heißt die Devise, sich im McLaren-Land deutlich zu verbessern. "Nach dem schwierigen Wochenende von Frankreich gehen wir davon aus, in Silverstone wieder auf Spur zu sein", meint Motorsportdirektor Mario Theissen. Wiedergutmachung ist auch für das deutsche Fahrer-Quintett ein gutes Stichwort, den vor zwei Wochen in Frankreich blieben die fünf deutschen Piloten zum zweiten Mal in diesem Jahr ohne Punkte.

Hamilton im Mittelpunkt

Doch der Fokus wird in Silverstone nur auf einem liegen: Lewis Hamilton. Schon bei den Testfahrten in der vergangenen Woche zeigte sich, dass trotz seiner durchwachsenen Saison der Hype um seine Person ungebrochen ist. Rund 10.000 Fans schauten der britischen Formel-1-Hoffnung bei den Übungsfahrten zu. Dabei wurden neue Teile und verschiedenen Konfigurationen ausprobiert, um für alle Situationen des Rennwochenendes gewappnet zu sein. Schließlich soll in Silverstone die Aufholjagd von Mercedes beginnen. "Wir werden pro Rennen 20 Modifikationen am Auto haben", lautet die Kampfansage von McLaren-Mercedes-Chef Ron Dennis. "Das sind teilweise nur ganz kleine Änderungen, aber zusammen bringen sie eine oder zwei Zehntelsekunden. Das ist auch unser Ziel. Wir wollen das Auto zu jedem Event um zwei Zehntelsekunden schneller machen."

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Auch Ferrari ist gewappnet

Aber auch das Ferrari-Team war natürlich nicht tatenlos und hat seine Hausaufgaben für Silverstone gemacht. In der vergangenen Woche absolvierten die Roten drei Tage lang Testläufe auf dem Traditionskurs. Mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. "Insgesamt waren die Resultate gut und die Balance stimmte vom ersten Tag an. Felipe und Kimi zeigten sich mit dem Auto zufrieden", resümiert Raikkönen-Renningenieur Chris Dyer.

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Fans hoffen auf Heimsieg

Das Duell McLaren-Mercedes gegen Ferrari wird also spannend. Die einheimischen Motorsportfans sind elektrisiert, das Grand-Prix-Wochenende ist bereits seit langem ausverkauft. Das britische Rennpublikum sehnt sich danach, endlich wieder einen ihrer Landsleute ganz oben auf dem Podium zu sehen. Schließlich waren einheimische Fahrer im "Home of British Motor Racing" schon lange nicht mehr Herr im Haus. Der letzte Sieg eines Briten gelang dem Schotten David Coulthard 2000 im McLaren-Mercedes. Hamilton soll nun nach acht Jahren die Durststrecke beenden.

Video Video zur Formel-1-Saison 2008

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