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GP von Silverstone: Heidfeld Zweiter am Formel-1-Rennsonntag

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Das Rennen in Silverstone  

Verrücktes Rennen im Regen von Silverstone

06.07.2008, 12:14 Uhr | Norman Gosch

Der strahlende Sieger von Silverstone: Lewis Hamilton (Foto: dpa)Der strahlende Sieger von Silverstone: Lewis Hamilton (Foto: dpa) Wenn der Himmel an einem Formel-1-Rennsonntag seine Schleusen öffnet, dann können sich die Fans für gewöhnlich auf eine spektakuläre Show freuen. So auch beim Großen Preis von Großbritannien. Heftige Regenfälle wirbelten das gesamte Feld durcheinander. Ferrari verzockte sich bei der Wahl der richtigen Gummis, während Vizeweltmeister Lewis Hamilton einen ungefährdeten Heimsieg einfahren konnte.

Zweiter wurde Nick Heidfeld, der im Regen-Chaos tolle Überholmanöver zeigte. Rubens Barrichello wurde Dritter. In der Fahrerwertung stehen nun drei Fahrer mit je 48 Punkten an der Spitze.

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Hamilton von Platz vier auf zwei

Der Start in das neunte Saisonrennen stand ganz unter dem silbernen Stern. Während sich Mark Webber gegen Kimi Räikkönen zu behaupten versuchte, nutzte Lewis Hamilton die Gunst der Stunde und zog außen von Rang vier auf zwei vorbei und gesellte sich zu seinem Teamkollegen an die Spitze des Feldes. Der Vizeweltmeister machte gleich Druck auf den Pole-Setter und überholte ihn nur wenige Runden später. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich Sebastian Vettel und David Coulthard bereits ein Plätzchen in einem der Kiesbetten gesucht - das Aus für beide.

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Wetter wirbelt das Feld durcheinander

Nick Heidfeld auf Rang fünf hatte Probleme, dem Führungsquartett, welches durch Fernando Alonso komplettiert wurde, zu folgen. "Du musst eine Sekunde finden, Nick", lautete die Ansage vom BMW-Kommandostand. Kaum hatte Quick Nick die Vorgabe erhalten, gab der Deutsche ordentlich Gas und robbte sich langsam aber sicher an Alonso heran. Der fand sich plötzlich hinter Kovalainen wieder, nachdem dieser das finnische Duell gegen Räikkönen durch einen Dreher auf den Randsteinen verloren hatte. Das wechselhafte Regen-Wetter wirbelte das Feld kräftig durcheinander.

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Ferrari verzockt sich beim Boxenstopp

Hamilton konnte seinen Fünf-Sekunden-Vorsprung auf Weltmeister Räikkönen nicht ausbauen. Im Gegenteil, der Finne kam mit großen Schritten näher, nach 20 gefahrenen Runden hatte Räikkönen bereits vier Sekunden aufgeholt. Beide Piloten kamen dann gleichzeitig in die Box - und fuhren in der gleichen Reihenfolge wieder auf die Strecke. Pikant: Während man bei McLaren sowohl Hamiltons als auch Kovalainens Reifen wechselte, schickte man bei Ferrari die beiden Fahrer mit den alten Gummis zurück ins Rennen. Damit hatten sich die Roten verzockt, denn es begann erneut zu regnen und die abgefahrenen Reifen konnten den Boliden nicht den benötigten Grip verleihen.

Heidfeld mit sensationellem Überholmanöver

Die vor dem Stopp gestartete Aufholjagd war schnell vergessen, denn auf den neuen Pneus nahm Hamilton Räikkönen pro Runde bis zu fünf Sekunden ab. Schnell hatte Räikkönen den Doppelpack Kovalainen/Heidfeld im Nacken. Während sich die beiden Finnen um Platz zwei balgten, nutzte Heidfeld die Situation, kassierte beide und machte sich auf die Hamilton-Jagd. Der Regen nahm entgegen der Voraussagen weiter zu, die Boliden flehten förmlich nach den Vollregenreifen. Einige Fahrer leisteten sich Ausflüge in den Kies oder das Grün neben der Strecke. Rubens Barrichello wurde als Erster von seinem Team mit den richtigen Gummis ausgestattet und machte auch schnell einige Plätze gut - am Ende reichte es für Platz drei.

Räikkönen kommt noch einmal heran

Das Wetterroulette ging weiter, die Sonne zeigte sich wieder über der Boxengasse. Die Teams, welche auf Intermediates ausharrten, waren nun erneut im Vorteil. Allen voran Hamilton, der ein nahezu fehlerfreies Rennen fuhr. Ganz anders Felipe Massa. Der WM-Führende war durch diverse Dreher bis ans Ende des Feldes durchgereicht worden. Gleich einen Dreikampf um Position fünf lieferten sich Alonso, Kovalainen und Kazuki Nakajima. Während Alonso und Kovalainen hart fighteten, schlich sich der Japaner immer näher heran und lauerte auf Fehler der beiden Streithähne. Kovalainen ging irgendwann an Alonso vorbei, Nakajima wurde am Ende Siebter vor Jarno Trulli.

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