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1899 Hoffenheim  

Weiter Ärger um Chinedu Obasi

07.07.2008, 17:48 Uhr | dpa, t-online.de

Olympia statt Bundesliga. Chinedu Obasi. (Bild: imago)Olympia statt Bundesliga. Chinedu Obasi. (Bild: imago) Die Hoffenheimer Verwirrung um Stürmerstar Chinedu Obasi hält an. Nachdem der 22-Jährige dem Trainingsauftakt des Aufsteigers vor einer Woche unentschuldigt ferngeblieben ist, hat er nun afrikanischen Medienberichten zufolge erklärt, dass er bei den olympischen Spielen in Peking unbedingt für Nigeria antreten wolle. Obasi befindet sich im Moment ohne Hoffenheimer Erlaubnis mit der nigerianischen Olympiaauswahl in einem Trainingscamp in seiner Heimat.

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Rangnick denkt nicht an Freigabe

Die Aussagen des Stürmers sorgen nun für Irritationen bei Trainer Ralf Rangnick. Obasi habe bei seiner Abreise nach Afrika versprochen, auf Peking zu verzichten, erklärte dieser. "Wir werden Obasi auf keinen Fall die Freigabe erteilen. Für Olympia besteht keine Abstellungspflicht", kommentierte der verärgerte Coach die Personalie. Rangnick vermutet, dass der nigerianische Verband den Spieler unter Druck gesetzt habe. Sogar seine Mutter sei telefonisch kontaktiert worden. Der Nigerianer trainiert nun schon seit mehr als zwei Wochen in seiner Heimat und nahm sogar an einer Testspielreise nach Portugal teil. Wenn er im August in Peking auflaufen sollte, würde er den Nordbadenern in den ersten Wochen ihrer Premierensaison im Fußball-Oberhaus fehlen.

Keine vorzeitige Trennung

Das würde eine erhebliche Schwächung für den ambitionierten Aufsteiger bedeuten. Deswegen wird in Hoffenheim weiter alles unternommen, um den Mittelstürmer wieder zurück zu bekommen. Der Hopp-Klub hatte sich mit Hilfe der Deutschen Fußball Liga (DFL) bereits letzte Woche bei der FIFA beschwert. Allerdings konnte der Weltfußballverband den nigerianischen Verband nicht erreichen und die Hoffenheimer Beschwerde ist deshalb durch einen Boten vor Ort übermittelt worden. Der Verein hofft nun, dass der Spieler in dieser Woche zurückkehrt. Gerüchten um eine vorzeitige Trennung widersprach Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser allerdings.

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Leistungsträger in der zweiten Liga

Beim Aufsteiger war Obasi mit zwölf Treffern in 27 Partien in der vergangenen Zweitligasaison ein Leistungsträger. Er kam im Sommer 2007 für sechs Millionen Euro vom norwegischen Erstligisten Lyn Oslo zu 1899.

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