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Fechten - EM  

Schmitt holt mit dem Degen EM-Silber

07.07.2008, 21:25 Uhr | dpa

EM-Silber mit dem Degen: Martin Schmitt (Foto: ddp) Martin Schmitt hat bei der Fecht-Europameisterschaft überraschend die Silbermedaille gewonnen. Damit verschaffte er den gebeutelten deutschen Degenherren nach der verpassten Olympia-Qualifikation einen dringend benötigten Erfolg. Der Tauberbischofsheimer unterlag im Finale in Kiew dem Ungarn Geza Imre mit 11:15 Treffern. Für den Mannschafts-Vizeweltmeister von 2005 ist es der größte Einzelerfolg seiner Karriere. Der 27 Jahre alte Schmitt holte die erste deutsche EM-Medaille im Herrendegen-Einzel seit 1996.

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Dritte deutsche Medaille

"Ich hoffe, dass es mehr als ein kleines Leuchten war. Es ist sehr wichtig, dass man sich zurückmeldet", sagte Degen-Bereichsleiter Walter Steegmüller über das dritte deutsche Edelmetall bei der EM in der ukrainischen Hauptstadt nach Säbelfechter Nicolas Limbach und Florettspezialistin Carolin Golubytskyi (jeweils Bronze).

Blutende Kopfwunde

Norman Ackermann scheiterte hingegen im Viertelfinale am späteren Europameister Imre mit 10:15. Ackermann hatte zuvor 15:13 gegen den Polen Tomasz Motyka gewonnen. Während des Gefechts musste der Europameister von 2005 wegen einer blutenden Kopfwunde behandelt werden, nachdem ihn Ackermann bei einer Fechtaktion mit seinem Degen am Hinterkopf getroffen hatte.

Prestige-Erfolge nach verpasster Olympia-Quali

Die deutschen Degenherren rehabilitierten sich mit ihrem Abschneiden für die verpasste Olympia-Qualifikation. Die einstige Paradewaffe des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) ist erstmals seit 56 Jahren nicht bei Olympischen Spielen vertreten. Doch bei der EM gelangen dem Tauberbischofsheimer Quartett Prestige-Erfolge: So gewann Schmitt auf dem Weg ins Finale gegen Mannschafts-Olympiasieger Fabrice Jeannet (Frankreich) 15:12, Sven Schmid besiegte Einzel-Olympiasieger Marcel Fischer (Schweiz) ebenfalls 15:12, scheiterte jedoch im Achtelfinale.

Säbel-Damen ohne Chance

Weniger Erfolg hatten die deutschen Säbeldamen: Olympia-Starterin Alexandra Bujdoso unterlag im Achtelfinale der späteren Europameisterin Ilaria Bianco (Italien) mit 14:15 Treffern. Zuvor waren bereits Stefanie Kubissa, Doreen Häntzsch und Margerita Tschormakov gescheitert. Bianco gewann das Finale gegen Titelverteidigerin Jekaterina Fedorkina (Russland) mit 15:13.

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