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CSU-Politiker findet Bayern-Buddhas "abwegig"

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FC Bayern München  

CSU-Politiker findet Bayern-Buddhas "abwegig"

08.07.2008, 14:25 Uhr | t-online.de

Stein des Anstoßes: Buddha-Figuren beim FC Bayern. (Foto: imago)Stein des Anstoßes: Buddha-Figuren beim FC Bayern. (Foto: imago) Da dürfte auch dem Sunnboy das Lachen vergangen sein. Doch letztlich war es wohl nur eine Frage der Zeit. Nach gerade einmal einer Woche in der bayerischen Landeshauptstadt hat sich Reformer Jürgen Klinsmann jetzt den ersten Feind gemacht.

Und der sitzt ausgerechnet in der CSU. Rechtsexperte Norbert Geis hat den Bayern-Coach wegen des Aufstellens mehrerer Buddha-Figuren auf dem Trainingsgelände seines Klubs FC Bayern München scharf kritisiert.

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Ärger mit der CSU

Hut ab vor Klinsmann, sich gleich mit der CSU anzulegen. Wenn man im Spezlstaat Bayern schließlich etwas erreichen möchte, dann sollte man eines tunlichst vermeiden: Ärger mit der Christlich-Sozialen Union. Zumal Ex-Partei-Übervater Edmund Stoiber beim FC Bayern auch noch Vorsitzender des Verwaltungsbeirats ist.

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Figuren sind der Auslöser

Was ist passiert? Klinsmann hat doch tatsächlich erlaubt, dass einige Buddha-Figuren das neugebaute Leistungszentrum an der Säbener Straße schmücken. "Die Buddhas geben uns einen gewissen Energiefluss“, sagte der neue Bayern Coach, der damit auch die Köpfe der Spieler trainieren möchte.

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CSU-Bundestagsabgeordneter Geis. (Foto: imago)CSU-Bundestagsabgeordneter Geis. (Foto: imago)

Politiker bezeichnet Buddha-Idee als "abwegig"

Wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung ein und desselben Objekts durch den Menschen sein kann. Was für den einen "Energiefluss“ bedeutet, ist für den anderen schlicht "abwegig.“ So bezeichnete zumindest Norbert Geis die Buddha-Figuren in der "Passauer Neuen Presse“. Einmal in Fahrt gekommen lederte der CSU-Rechtsexperte und Bundestagsabgeordnete weiter: "Herr Klinsmann sollte seine religiösen Gefühle nicht seinen Spielern aufzwingen.“ Zur Erinnerung: Bayern ist das Bundesland, in dem Kruzifixe in den Klassenzimmern hängen und nur bei Klage der Eltern bzw. Lehrer von den Wänden genommen werden.

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Welcome to Bayern

Für den "Exorzisten von der Hinterbank“, wie ihn die „Süddeutsche Zeitung“ einmal bezeichnete, ist das geschehene Aufstellen der Buddha-Figuren "völlig übertrieben“. Der CSU-Mann weiter: "Ich hätte Herrn Klinsmann für vernünftiger gehalten.“ Welcome to Freistaat Bayern, Herr Klinsmann!

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