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Ungarn trauert um den Rekord-Kanuten

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Olympia 2008 - Kanu  

Ungarn trauert um den Rekord-Kanuten

15.07.2008, 15:09 Uhr | dpa

György Kolonics ist während des Trainings gestorben. (Foto: imago)György Kolonics ist während des Trainings gestorben. (Foto: imago) Ungarns Sportfans sind geschockt: Der zweimalige Kanu-Olympiasieger György Kolonics ist beim Training in Budapest zusammengebrochen und nach einem Herzstillstand gestorben.

Dies teilte der Vorsitzende des Ungarischen Kanu- und Kajak-Verbandes (MKKSZ), Etele Barath, im privaten "Inforadio" mit.

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Kollektive Betroffenheit

Funktionäre, Trainer und Sportskameraden zeigten sich vom unerwarteten Tod des 36 Jahre alten "Kolo" erschüttert. "Ich kann diese Tragödie schlicht nicht begreifen", sagte die Trainerin Katalin Fabian-Rozsnyoi, die Kolonics früher einmal betreut hatte, der Nachrichtenagentur MTI.

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Alle Rettungsversuche scheitern

Der Spitzensportler, der für die Zweier-Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Peking qualifiziert gewesen wäre, hatte auf der Donau bei der zu Budapest gehörigen Csepel-Insel trainiert. Dabei sei ihm plötzlich schlecht geworden, worauf er sich an das Begleitboot lehnte und das Bewusstsein verlor, sagte Barath. Kolonics wurde ans Ufer gebracht, wo jedoch alle Wiederbelebungsversuche scheiterten.

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"Legende des ungarischen Sports"

"In der Person von György Kolonics schied eine wahrhafte Legende des ungarischen Sports, ein am Gipfel seiner Laufbahn stehender Klassiker aus dem Leben", würdigte der Kanuverband MKKSZ in einer Stellungnahme den Sportler. Der ungarische Top-Kanute hatte 1996 in Atlanta im Zweier-Canadier und 2000 in Sydney im Einer-Canadier jeweils über 500 Meter Gold für sein Land errungen. Darüber hinaus hatte er 15 Weltmeister-Titel geholt.

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