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Olympia 2008: IOC erwarte über drei Milliarden Euro Einnahmen

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Über drei Milliarden Euro Einnahmen

18.07.2008, 14:19 Uhr | sid

Will auf Platz eins der Weltrangliste des Geldes bleiben: IOC-Präsident Jacques Rogge. (Foto: imago)Will auf Platz eins der Weltrangliste des Geldes bleiben: IOC-Präsident Jacques Rogge. (Foto: imago) IOC-Präsident Jacques Rogge darf sich freuen: Olympia bleibt die größte Goldgrube des Sports. Mit Einnahmen von rund 3,4 Milliarden US-Dollar aus TV-Rechten und Marketing übertreffen die Sommerspiele von Peking klar die Fußball-WM 2006 in Deutschland, die der FIFA rund 2,3 Milliarden einbrachte.

Das IOC selbst kassiert aber nur rund 400 Millionen Dollar, wovon ein Großteil über die "Olympische Solidarität" in die Sport-Entwicklungshilfe für die Dritte Welt fließt. Gleichzeitig übernimmt das Komitee auch die Reisekosten für Athleten und Betreuer kleinerer Länder, um alle 205 Nationen am Start zu sehen.

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Das Spiel der Milliarden

Für die Hälfte der Einnahmen sorgen die Fernsehsender, die an das IOC 1,7 Milliarden Dollar für die Rechte an den Spielen überweisen (894 Mio. davon NBC/USA, 443 Mio. die Europäische Rundfunkunion). Gut eine Milliarde erwartet Chinas Organisationskomitee BOCOG an Marketing-Einnahmen von "Partnern und Sponsoren der Spiele", unter ihnen adidas und VW. Komplettiert wird die Summe durch IOC-interne TOP-Sponsoren.

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Etat problemlos gedeckt

Der offizielle Organisations-Etat der Spiele wird vom BOCOG auf zwei Milliarden Dollar beziffert. Davon überweist das IOC rund die Hälfte: 810 Millionen aus TV-Rechten und 255 aus dem TOP-Programm. Mit zusätzlichen, eigenen Marketing-Erlösen ist das Budget bereits gedeckt. Hinzu kommt der Ticketverkauf, bei dem alle 5,25 Millionen Karten schon jetzt nahezu vergriffen sind. Athen nahm 2004 mit weit weniger Kapazität dabei 228 Mio. Dollar ein, die Ticket-Preise in Peking sind aber deutlich günstiger.

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Olympia als Investition

Allerdings macht das BOCOG-Budget nur in geringem Umfang die Kosten der Spiele aus, die sich China weit mehr hat kosten lassen. Obwohl es keine offiziellen Zahlen gibt, gehen Schätzungen von mindestens 40 Milliarden Dollar aus, die in Infrastruktur (Straßen, Stadien, Flughafen), Telekommunikation und Sicherheit flossen. Dies wird wie bei allen Spielen als nationale Investition in die Zukunft verbucht.

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Kein Ende in Sicht

Das IOC kann die erstaunlichen Steigerungsraten weiter durchsetzen, weil die Faszination der Spiele bei TV-Sendern, Fernsehzuschauern und Sponsoren ungebrochen ist. Die TV-Rechte für das Paket Vancouver 2010 und London 2012 werden auf über drei Milliarden steigen, die TOP-Erlöse dann die Milliardengrenze sprengen.

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