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Großer Preis von Deutschland: Unfall von Timo Glock überschattet Hamilton-Sieg

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Das Rennen in Hockenheim  

Glock-Crash überschattet Hamilton-Sieg

20.07.2008, 12:28 Uhr | Norman Gosch

Der völlig ramponierte Bolide von Timo Glock (Foto: xpb.cc)Der völlig ramponierte Bolide von Timo Glock (Foto: xpb.cc) Was für ein verrücktes Rennen in Hockenheim: Lewis Hamilton bricht mit seinem Sieg den zehn Jahre alten Hockenheim-Fluch der Silberpfeile, überschattet vom schweren Unfall des Toyota-Piloten Timo Glock. Der Deutsche krachte in die Boxenmauer, konnte aber seinem Wrack unverletzt entsteigen. Mann des Tages war allerdings Nelson Piquet Jr., der mit seiner Ein-Stopp-Strategie von Startplatz 17 aus das Rennen als Zweiter beendete. Bester Deutscher war Nick Heidfeld auf Rang vier. Sebastian Vettel rettet einen Punkt ins Ziel.

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Langeweile auf dem Hockenheimring

Der Start gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was in den kommenden 67 Runden folgen sollte - nicht viel, um genau zu sein. Hamilton setzte sich an der Spitze schnell und mühelos vom Feld ab, Massa versuchte den Abstand nicht allzu groß werden zu lassen. Und der Rest? Der versuchte sich irgendwo im Mittelfeld an mehr oder weniger spannenden und spektakulären Manövern. Keine Ausfälle bei den 20 gestarteten Fahrern, und auch die Boxenstopps veränderten am Klassement nicht das Geringste.

Glock-Crash lässt Fans den Atem stocken

In Runde 36 hielten dann aber alle Beteiligten am Hockenheimring den Atem an. Timo Glock, der zu diesem Zeitpunkt auf einem starken achten Rang und demnach auf Punktekurs lag, kam beim Einlenken auf die Start- und Zielgerade zu weit in die Auslaufzone. Die rechte hintere Radaufhängung brach, der Bolide geriet ins Schleudern und krachte ungebremst in die Boxenmauer. Der Toyota des Deutschen zerfiel in seine Einzelteile und schoss einmal quer über die Bahn, ehe er auf dem Grünstreifen zum Stehen kam. Glock konnte dem Wrack entsteigen, hielt sich aber den Rücken und wurde ins Strecken-Hospital gebracht.

Yamashina: "Er hat keine Gehirnerschütterung"

Nach eingehenden medizinischen Untersuchungen in einem Ludwigshafener Krankenhaus gab Toyota jedoch Entwarnung. "Er hat die Tests abgeschlossen und diese haben bestätigt, dass es ihm gut geht. Er hat keine Gehirnerschütterung", sagte Teamchef Tadashi Yamashina. Allerdings werde Glock die Nacht in der Klinik verbringen. "Das ist die normale Vorgehensweise in solchen Situationen", erklärte Yamashina.

Safety Car bringt alles durcheinander

Das Safety-Car musste auf die Piste und das Feld rückte wieder eng zusammen. Fast alle Fahrer nutzten die Gelegenheit, an die Box zu fahren und aufzutanken. Einzig Hamilton blieb draußen und pokerte. Durch den spontan einsetzenden Stopp-Reigen lag Heidfeld plötzlich auf Position zwei, Vettel auf Rang acht wie schon kurz nach dem Start weiterhin in den Punkterängen. Unterdessen erwischte es Mark Webber, dessen Red Bull mit Motorschaden liegen blieb.

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Hamilton verliert die Führung an der Box

17 Runden vor Ende des Rennens fuhr dann Hamilton zu seinem zweiten Stopp an die Box. Als der Brite wieder auf die Strecke zurück kam, waren sowohl Massa als auch Kovalainen bereits an ihm vorbeigezogen. Der eigene Teamkollege war allerdings keine allzu große Hürde, Kovalainen machte brav Platz und ließ Hamilton ziehen. Der Safety-Car-Phase und den anschließenden Boxenstopps verdankte Nelson Piquet Jr. im Renault seine ersten Führungskilometer in der Formel 1 - auch wenn er diesen Moment nur wenige Runden auskosten konnte.

Der kurze Fight um den Sieg

Der eigentliche Fight um den Sieg fand aber zwischen Hamilton und Massa statt. Der Silberpfeil-Pilot kam mit riesigen Schritten näher, stellte den Brasilianer - und zog in der Haarnadel einfach an ihm vorbei. Den Konter von Massa parierte Hamilton, drückte den Ferrari-Fahrer sanft aber bestimmt von der Strecke in die Auslaufzone. Der dahinter lauernde Heidfeld sah seine große Chance gekommen, machte sofort Druck auf Massa. Räikkönen hingegen kämpfte weiter hinten um Platz sechs gegen Kubica: Der konnten den Ferrari lange Zeit in Schach halten, musste sich dann aber doch geschlagen geben.

Piquet Jr. rettet Platz zwei ins Ziel

Der Mann des Tages: Nelson Piquet Jr. (Foto: ddp) Nelson Piquet Jr. war zur Überraschung aller auf einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs, welche den Renault-Piloten von Startplatz 17 bis ganz an die Spitze spülte. Am Ende rettete der Brasilianer einen hervorragenden zweiten Platz ins Ziel. Zwar musste Piquet Hamilton passieren lassen, der nach seinem Boxenstopp wie beflügelt durchs Feld pflügte. Aber Massa und Heidfeld konnte Piquet hinter sich lassen. Vettel, der im Qualifying mit dem neunten Platz für Furore sorgte, konnte sich am Ende noch ein Pünktchen für die Scuderia Toro Rosso gutschreiben lassen.

Ergebnisse Das erste freie Training im Überblick
Ergebnisse Das zweite freie Training im Überblick
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