Sie sind hier: Home > Sport >

Privatsender lehnen sich gegen Kartellamt-Vorgaben auf

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

TV-Rechte  

Privatsender lehnen sich gegen Kartellamt-Vorgaben auf

21.07.2008, 17:25 Uhr | dpa

Die Privatsender fühlen sich benachteiligt (Foto: imago)Die Privatsender fühlen sich benachteiligt (Foto: imago) Die Vorgaben des Bundeskartellamts für die TV-Vermarktung der Fußball-Bundesliga sind bei den privaten Sendern auf Kritik gestoßen. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT) warf der Bonner Behörde eine "massive Einengung des Spielfelds für den privaten Rundfunk" vor. Das Kartellamt fordert, dass auch zukünftig die Bundesliga-Berichte samstags vor 20.00 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen (Free TV) laufen müssen.

TV-Vermarktung Das Kartellamt gefährdet die Zukunft der Liga
Zum Durchklicken So bereiten sich die Buli-Klubs auf die Saison vor
Zum Durchklicken Die Bundesliga-Wechselbörse zur Saison 08/09

Private TV-Sender ebenfalls im Rennen

Für VPRT-Verbandschef Jürgen Doetz wird die Verhandlungsposition der ARD damit zementiert. Die "ARD Sportschau" darf derzeit von 18.30 bis 20.00 Uhr über die Spiele berichten. Das Kartellamt hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass neben ARD und ZDF auch private TV-Sender für die Bundesliga-Zusammenfassung infrage kommen. Dies sei laut VPRT aber ein Scheinargument. "Die Praxis belegt, dass diese Rechte durch Werbung nicht zu refinanzieren sind und damit faktisch nur gebührenfinanzierte Sender zum Zug kommen können", betonte Doetz.

Drei-Milliarden-Euro-Vertrag unter der Lupe

Die ARD zahlt derzeit rund 100 Millionen Euro pro Saison für die Bundesliga-Rechte. Das Erste ist damit nach dem Pay-TV-Anbieter Premiere (240 Millionen Euro) zweitwichtigster Geldgeber der Deutschen Fußball Liga (DFL) bei den Fernseh-Honoraren. DFL-Vorstand Christian Seifert will an diesem Dienstag in Bonn die Gespräche mit dem Bundeskartellamt über die Genehmigung des Drei-Milliarden-Euro-Vertrages mit der Kirch-Firma Sirius fortsetzen. Die Behörde prüft den komplexen TV-Vertrag seit zehn Monaten. Er basiert auf der sogenannten Zentralvermarktung, die das Kartellamt nur dann genehmigen will, wenn alle Fußball-Fans die Samstag-Spiele vor 20.00 Uhr im Free-TV sehen können.

Bundesliga-Forum Ihre Meinung zählt!

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Jetzt stylische Jacken für Herbst & Winter entdecken
neue Kollektion bei TOM TAILOR
Shopping
Warme Strickmode für die kalte Jahreszeit
jetzt bei BONITA shoppen
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017