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SV Werder Bremen: Mertesacker und Diego bringen Werder in Personalnot

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Werder Bremen  

Mertesacker und Diego bringen Werder in Personalnot

23.07.2008, 15:49 Uhr | sid

Bremens Herzstück fehlt: Diego (l.) und Mertesacker. (Foto: imago)Erst reiste das Herz der Offensive in Richtung Olympische Spiele, dann ging es für die Seele der Abwehr auf den Operations-Tisch: Gut drei Wochen vor dem Saisonstart in der Bundesliga muss Vizemeister Werder Bremen gleich zwei Keulenschläge verkraften.

Regisseur Diego will mit Brasilien auch ohne die Genehmigung des Vereins um Gold in Peking kämpfen. Abwehrchef Per Mertesacker erlitt einen Innenmeniskus-Riss im linken Knie und wurde bereits operiert.

Video Diego zwischen den Stühlen
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Verletzungen gehören zum Fußball

"Wir sind so aufgestellt, dass wir die Ausfälle ersetzen können und müssen unsere Personalpolitik nicht verändern", sagte Bremens Sportdirektor Klaus Allofs und gab sich trotz der Probleme um die beiden Schlüsselspieler gelassen: "Natürlich hatten wir gehofft, dass wir ohne Sorgen in die Saison gehen können. Aber solche Dinge gehören zum Fußball dazu. Ich sehe das nicht so dramatisch."

Spieler-Info Diego
Spieler-Info Per Mertesacker

Hoffnung auf den Saisonstart

Trainer Thomas Schaaf gab sich vor der Abfahrt ins Trainingslager im österreichischen Schruns derweil einsilbig. "Dass ich über die Situation nicht glücklich bin, ist ja wohl klar", meinte der Coach genervt. Im Vergleich zum Vorjahr, als fast jeder im Kader zeitweise mit mehr oder minder schweren Blessuren zu kämpfen hatte, war die Vorbereitung bei den Hanseaten bisher nahezu reibungslos verlaufen. Bis Werder am Dienstag gleich vom doppelten Schock getroffen wurde. "Ich denke nicht, dass Per zum Saisonstart dabei sein kann", erklärte Allofs hinsichtlich der Verletzung von Nationalspieler Mertesacker, der nach der EM erst am Montag wieder zur Mannschaft gestoßen war.

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Der CAS soll alles klären

Komplizierter gestaltet sich die Situation für die Werder-Verantwortlichen aber im Fall von Diego. Der Spielmacher hatte sich über das Olympia-Verbot seines Vereins hinweggesetzt und die Reise zur Selecao angetreten. Werder hat nun den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) angerufen, um das Verwirrspiel um vermeintliche Abstellungspflichten zu klären. "Wir haben die Sache einem Anwalt übergeben und die Dinge auf den Weg gebracht. Zu den einzelnen juristischen Abläufen will ich keine Angaben machen. Unser Fall lehnt sich aber eng an den von Schalke 04 an", sagte Allofs.

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Verständnis für den Spielmacher

Der Liga-Konkurrent aus Gelsenkirchen hat bei Abwehrspieler Rafinha mit einer ähnlichen Problematik zu kämpfen. "Wir wollen eine endgültige Entscheidung haben, was Pflicht ist und was nicht. Der Weltverband FIFA war ja leider nicht in der Lage, eine klare Aussage zu treffen. Das ist das eigentlich Traurige", kritisierte Allofs, will die Meinungsverschiedenheiten mit Diego aber nicht zu hoch hängen: "Natürlich hätte man sich gewünscht, dass er sich zum Verein bekennt und hiergeblieben wäre. Aber man muss sich auch in die Position des Spielers versetzen. In Brasilien geht man nun einmal davon aus, dass er abgestellt werden muss."

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Großer Druck aus Brasilien

Die zukünftige Zusammenarbeit werde die derzeitige Situation nicht belasten. Zumal sowohl Werder als auch Diego ankündigten, sich dem CAS-Urteil zu unterwerfen. "Ich wünsche mir, dass es mit der Entscheidung möglichst schnell geht. Es wäre aber falsch, jetzt auf ein konkretes Datum zu hoffen", sagte Allofs. Auch Diego zeigte sich in seinem Eurosport-Blog versöhnlich. "Es ist natürlich das Recht von Werder, prüfen zu lassen, ob meine Sicht der Dinge richtig ist. Wenn dabei herauskommt, dass mein Verein doch Recht hat, so werde ich unverzüglich zurückreisen. Das ist klar", schrieb der 23-Jährige: "Ich stand unter großem Druck, denn ich wusste, dass meine Zukunft in der brasilianischen Nationalmannschaft in Gefahr sein könnte, wenn ich nicht mit zu Olympia fahre."

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