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Keine Rückkehr in die olympische Familie

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Leichtathletik - Dwain Chambers  

Keine Rückkehr in die olympische Familie

18.07.2008, 15:49 Uhr | sid

Dwain Chambers (Foto: imago)Dwain Chambers (Foto: imago) Dwain Chambers wird nicht im Flieger gen Peking sitzen - zumindest nicht als Olympia-Teilnehmer. Der ehemalige Dopingsünder bleibt ausgesperrt von den Sommerspielen in der chinesischen Hauptstadt. Der Londoner High Court gab der Klage des 30-jährigen englischen Sprinters gegen dessen lebenslange Olympia-Sperre durch das Nationale Olympische Komitee BOA nicht statt.

Sportlich hatte sich Chambers bei den britischen Leichtathletik-Meisterschaften in Birmingham in glatten zehn Sekunden über 100 Meter für Peking qualifiziert.

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Bedauern beim NOK-Chef

Der Betroffene gab beim Verlassen des Gerichts keinen Kommentar ab, kann jedoch Einspruch einlegen. Da das endgültige Olympia-Team aber am 20. Juli benannt wird, wäre es erneut ein Rennen gegen die Zeit bis zum Arbeitsende des High Court. "Ich bedaure, dass Dwain Chambers, ein Athlet mit außergewöhnlichem Talent, durch sein eigenes Verhalten um die Chance gebracht wird, bei den Olympischen Spielen zu glänzen", sagte BOA-Präsident Lord Moynihan: "Aber es gibt dieses Statut seit 16 Jahren auch auf Wunsch und zum Schutz der Athleten."

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Bedenken bezüglich der Teamharmonie

Richter Colin MacKay lehnte eine Einstweilige Verfügung mit der Begründung ab, dass er nicht überzeugt sei, dass Chambers mit seiner Argumentation bei einer Verhandlung Erfolgsaussichten habe. Es so weit kommen zu lassen, würde bedeuten, "die Harmonie und das Management des britischen Teams zu stören".

Zeitpunkt für erfolgversprechenden Einspruch verpasst

Chambers hatte argumentiert, die Sperre beschränke seine "Geschäftsfreiheit". Richter MacKay deutete allerdings an, dass bei einem früheren und besser vorgetragenem Fall höhere Erfolgschancen bestanden hätten: "Viele Leute im Sport und außerhalb halten diese Regel für unrechtmäßig."

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Hallen-Vizeweltmeister Chambers war 2003 wegen Dopings mit der Designer-Droge THG für zwei Jahre gesperrt worden. Damals wurden dem Briten und seinem Team die 2002 in München gewonnenen EM-Titel über 100 und 4x100 Meter aberkannt. Als erster Brite hatte Chambers gegen das BOA geklagt, um dessen generellen Olympia-Bann gegen Dopingsünder zu Fall zu bringen.

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