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Nur noch 30 Minuten Bundesliga in der "Sportschau"?

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Bundesliga  

Nur noch 30 Minuten Bundesliga in der "Sportschau"?

27.07.2008, 15:43 Uhr | sid, dpa

Moderiert Reinhold Beckmann künftig eine verkürzte Sportschau? (Foto: WDR/Görgen)Moderiert Reinhold Beckmann künftig eine verkürzte Sportschau? (Foto: WDR/Görgen) Die Bundesliga im frei empfangbaren Fernsehen könnten künftig zeitlich stark eingeschränkt über den Bildschirm flimmern. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) überlegt, ob die Höhepunkte der Samstagsspiele nur noch in einer 30-minütigen Sendung gezeigt werden dürfen. Das berichtet die "Bild am Sonntag".

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Bundesligarechte Sportschau lebt weiter
TV-Vermarktung Privatsender kontra Öffentlich-Rechtliche

Bundesliga muss vor 20 Uhr im Free-TV gezeigt werden

Derzeit berichtet die ARD-"Sportschau" samstags knapp 90 Minuten über sechs Partien. Von der Spielzeit 2009/2010 an sollen samstags nur noch fünf Spiele stattfinden, da eine Partie auf den Sonntag verlegt wird. Die Verknappung des Fernseh-Angebots würde formal die Bedingungen des Kartellamts erfüllen. Die Bonner Behörde hatte eine Zusammenfassung vor 20 Uhr im Free TV gefordert. Für den Pay-TV-Anbieter Premiere könnte diese Maßnahme hingegen ein Anreiz sein, mehr als derzeit rund 240 Millionen Euro pro Saison zu zahlen.

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Steigen die Privatsender in den Poker mit ein?

Möglich ist aber auch, dass die DFL weiterhin ein Vermarktungsmodell mit einer Bundesliga-Zusammenfassung samstags von 18.30 Uhr anbietet. Derzeit zahlt die ARD rund 100 Millionen Euro pro Saison. Der Wert der Rechte könnte sich dennoch steigern, auch wenn nur noch fünf statt sechs Spiele im Korb sind. Auch bei diesem Modell wären Privatsender wie RTL oder Sat.1 potenzielle Mitbieter. Sat.1 hat für 2009 eine Fußball-Offensive angekündigt und bereits umfangreiche Rechte an der Champions League und am UEFA Cup erworben. Damit muss das letzte Wort noch nicht gesprochen sein, heißt es beim Sender. RTL hatte kein Angebot für die europäischen Wettbewerbe abgegeben.

Kirch-Vertrag vor dem Aus

Unterdessen droht der Drei-Milliarden-Euro-Vertrag der DFL mit dem Kirch-Tochterunternehmen Sirius zu platzen. Wie die DFL sieht auch Medienmanager Dieter Hahn die Grundlage für das Geschäft zerstört. "Unter den Einschränkungen, die das Kartellamt mit seiner 'Lex Sportschau' fordert, gibt es keinen Wettbewerb mehr. Dann sind wir auch nicht mehr in der Lage, 500 Millionen zu garantieren", sagte der engste Vertraute von Leo Kirch und Mitinitiator des Deals dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Nachverhandlungen über die bisher garantierte Durchschnittssumme von 500 Millionen Euro pro Saison schloss Hahn praktisch aus: "Das ist für die DFL so wenig interessant wie für uns."

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