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Luftverschmutzung - Olympia 2008: Dunstglocke schwebt weiter über Peking

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Olympia 2008 - Luftverschmutzung  

Dunstglocke schwebt weiter über Peking

28.07.2008, 10:58 Uhr | dpa

Dunstglocke über der Ruderstrecke im Olympia-Park Shunyi. (Foto: dpa)Dunstglocke über der Ruderstrecke im Olympia-Park Shunyi. (Foto: dpa) Peking bekommt sein Smog-Problem nicht in den Griff. Trotz nur noch eingeschränkter Fahrerlaubnisse für die Einwohner der 17-Millionen-Metropole verbessert sich die Luftqualität viel zu langsam: "Sie wird nicht auf dem Stand sein, den die Welt erwartet", sagte Lo Sze Ping, von Greenpeace China.

Der Dauersmog sei Anlass zur Sorge. Nun plant die Regierung die Fahrverbote drastisch zu erhöhen.

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Luftverschmutzung Trotz Fahrverbots Smog über Peking

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Behörden veröffentlichen keine Daten über Ozonbelastung

"Die chinesischen Behörden haben fast alle selbst gesteckten Ziele für die Spiele erreicht - mit Ausnahme der Luft", erklärte der Kampagnenleiter der Umweltorganisation. Er kritisierte, dass die chinesischen Behörden keine Daten zur Ozonbelastung in Peking veröffentlichen. Lo räumte gleichzeitig ein, dass es bei der Interpretation der chinesischen Umweltdaten "Herausforderungen" gebe. So wurden im Juli nur für zwei Tage Messdaten veröffentlicht. Internationale Journalisten vermuten zudem, die Daten seien manipuliert.

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Luft ist besser geworden, "aber noch nicht gut genug"

Die Umweltschützer bescheinigten der chinesischen Hauptstadt dennoch große Erfolge im Kampf gegen die Umweltverschmutzung. Lo hob hervor, dass in der 17- Millionen-Einwohner-Metropole mittlerweile 100.000 Straßenlampen mit Sonnenenergie betrieben werden und ein Windkraftwerk für 100.000 Haushalte ans Netz gegangen ist. Auch die Luft sei besser geworden - "aber noch nicht gut genug."

Ausgeweitetes Fahrverbot?

Seit dem 20. Juli dürfen die Autos in Peking jeweils nach ihren Nummernschildern nur noch an geraden oder ungeraden Tagen fahren. Doch trotz der Reduzierung der Abgase und dem Abschalten von 300 Industrieanlagen ist das Problem weiterhin akut. Nun werden drastischere Maßnahmen geplant: Vorgesehen sei ein Fahrverbot für 90 Prozent der privaten Fahrzeuge in Peking, berichtete die staatliche Zeitung "China Daily" unter Berufung auf das Umweltschutzbüro der Stadt. Verbessert sich die Luftqualität in Peking bis zwei Tage vor Beginn der Olympischen Spiele am 8. August nicht, soll der Plan in Kraft treten. Das chinesische Organisationskomitee der Veranstaltung konnte das Vorhaben auf Anfrage nicht bestätigen.

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