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Leichtathletik: Dietzsch macht trotz Olympia-Aus weiter

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Olympia 2008 - Leichtathletik  

Dietzsch kämpft: WM 2009 ist das Ziel

28.07.2008, 14:16 Uhr | dpa

Franka Dietzsch will nächstes Jahr in Berlin dabei sein. (Foto: dpa)Franka Dietzsch will nächstes Jahr in Berlin dabei sein. (Foto: dpa) Franka Dietzsch gibt nicht auf. Einen Tag nach dem Verzicht auf die Olympischen Spiele in Peking peilt Dietzsch bereits die Heim-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin an. An ein Karriere-Ende denkt die 40-Jährige trotz der verkorksten Olympia-Saison nicht.

"Wenn ich abtrete, dann möchte ich vernünftig abtreten. Das haben viele vor mir nicht geschafft", sagt Dietzsch.

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Volle Konzentration auf die WM 2009

Dietzsch hatte bei Weltmeisterschaften insgesamt drei Goldmedaillen geholt - der Ehrgeiz ist aber immer noch da: "Natürlich ist die WM 2009 ein Ziel. Ich habe jetzt ein volles Jahr zur Vorbereitung."

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Bei drei Versuchen ohne Edelmetall

Nur der Traum von einer Olympia-Medaille hat sich dagegen für immer erledigt. 1996 hatte sie Platz vier belegt, 2000 den sechsten Rang und 2004 musste sie ihre Hoffnungen schon in der Qualifikation begraben. Eine weitere Chance wird es nicht geben: "London 2012? Um Gottes Willen! Ich mache definitiv keine Olympischen Spiele mehr", sagt Dietzsch. Ein bisschen Traurigkeit sei angesichts dieser Entscheidung auf alle Fälle dabei.

Dietzsch: "Zehn Wochen Quälerei ohne Sinn"

Die Olympia-Saison war für Dietzsch ein Alptraum: "Bis März lief alles optimal, dann stellten sich gesundheitliche Probleme ein. Manchmal war ich ratlos. Und zum Schluss war es nur noch eine Quälerei. Zehn Wochen Quälerei ohne Sinn, nur ein Lichtblick. Was soll denn da noch rauskommen?"

DOSB-Präsident Bach startete Überredungsversuch

Mit einem Freifahrtschein des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wollte die Seniorin unter den deutschen Leichtathleten nicht nach Peking fahren - selbst ein Überredungsversuch von DOSB-Präsident Thomas Bach konnte sie nicht mehr umstimmen. Sie kam in Kienbaum einfach nicht in Form, im Training kaum mal über 60 Meter. Die Olympia-Norm hat sie auch nicht erfüllt. Und als Olympia-Touristin wollte sie nicht enden: "Natürlich hätte ich die schöne Reise nach Peking mitmachen können. Aber ich will mich dort nicht vorführen lassen."

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