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IOC: Irak darf bei den Olympischen Spielen starten

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Olympia 2008 - Irak  

Irak darf bei den Olympischen Spielen starten

30.07.2008, 10:45 Uhr | dpa

Freut sich auf den Irak bei den Olympischen Spielen: IOC-Präsident Jacques Rogge. (Foto: imago)Freut sich auf den Irak bei den Olympischen Spielen: IOC-Präsident Jacques Rogge. (Foto: imago) Nun also doch: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat dem Irak die Starterlaubnis für die Spiele in Peking erteilt. Nach einem Last-Minute-Appell einer irakischen Regierungsdelegation hat das IOC den Ausschluss revidiert.

Im Gegenzug hat sich das Zweistromland verpflichtet, spätestens bis Ende November ein neues Nationales Olympisches Komitee (NOK) unter internationaler Beobachtung wählen zu lassen. "Ich muss der Regierung ein Kompliment machen, dass sie sich auf eine Linie geeinigt hat, von der irakische Athleten langfristig profitieren", erklärte IOC-Präsident Jacques Rogge der Online-Ausgabe der "New York Times". Für fünf der sieben Teilnehmer des Aufgebotes kommt die Entscheidung aber zu spät.

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Regierung hatte NOK aufgelöst

Da sich die irakische Regierung wiederholt massiv in die sportlichen Belange eingemischt hatte, war der größtenteils arabische Staat Mitte des Monats von den Spielen ausgeschlossen worden. Zuvor hatte das IOC- Exekutivkomitee das irakische NOK bereits am 4. Juni suspendiert und damit auf die schwerwiegende Einmischung der Politik reagiert. Die Führung des Iraks hatte am 20. Mai das NOK des Landes aufgelöst, ein eigenes unter der Leitung des Sportministers eingesetzt und damit gegen die olympische Charta verstoßen. "Wir wollen die Vergangenheit vergessen. Wir wollen unser Team bei Olympia sehen", sagte der irakische Regierungssprecher Ali al-Dabbagh.

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Große Freude dürfte aber nur bei einem kleinen Teil des Aufgebots aufgekommen sein. Von den ehemals sieben nominierten Sportlern werden nur die beiden Leichtathleten ihr Land bei Olympia vertreten dürfen. Für ihre fünf Team-Kollegen kam die Entscheidung zu spät, da die Meldefristen fürs Bogenschießen, Gewichtheben, Rudern und Judo bereits in der vergangenen Woche abgelaufen waren. Der stärkste Mann des Iraks, Gewichtheber Muhammad Sawara, galt sogar als Medaillenhoffnung. Die politische Situation im Irak reflektierend, sagte al-Dabbagh: "Sport ist für uns im Moment sehr wichtig. Er bringt Menschen zusammen."

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