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Rudern: Deutschen Ruderern droht Pleite bei Olympia 2008

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Olympia 2008 - Rudern  

Deutsche Ruderer haben ihre Vormachtstellung verloren

30.07.2008, 14:13 Uhr | t-online.de, dpa

Marcel Hacker beim Training in Peking (Foto: dpa)Marcel Hacker beim Training in Peking (Foto: dpa) Der Deutsche Ruderverband (DRV) fährt mit bescheidenen Aussichten nach Peking. Anders als in früheren Jahren, in denen der DRV stets fleißig Medaillen aus dem Wasser fischte, ist kein Siegboot in Sicht. Nach einer durchwachsenen Saison mit der schlechtesten Weltcup-Bilanz seit Bestehen des Wettbewerbs droht eine Olympia-Pleite von historischem Ausmaß.

DRV-Sportdirektor Michael Müller versucht jedoch, Optimismus zu verbreiten: "Wir haben uns in einigen Klassen gut weiterentwickelt. Ziel bleiben vier bis sechs Medaillen in Peking."

Olympia Die deutschen Ruderer im Überblick
Benimmregeln Fahnen und Spruchbänder verboten

Deutschland-Achter in unruhigem Gewässer

Die deutschen Ruderer haben ihre jahrzehntelange Vorherrschaft verloren. Stellvertretend für die negative Entwicklung der letzten Jahre stehen die Turbulenzen um den Deutschland-Achter. Im Juni entmachtete die Verbandsführung Trainer Dieter Grahn und sortierte sechs Weltmeister von 2006 aus. Damit reagierte der DRV auf den dürftigen Saisonstart des Paradebootes, der der Weltspitze weit hinterherfuhr.

Zum Durchklicken Alle olympischen Entscheidungen
Olympia-ABC Peking 2008 von A bis Z

Endlauf als Ziel

Die Argumentation der Ausgebooteten, auch in den Jahren zuvor sei der Achter spät, aber noch rechtzeitig auf Touren gekommen, änderte nichts. Nun sind die Ansprüche an die neue, jüngere Crew unter der Leitung von Trainer Christian Viedt bescheiden: Zwar hofft Sportdirektor Müller sogar auf eine Medaille, doch das vorrangige Ziel ist das Erreichen des Endlaufs.

Übersicht Der ewige Medaillenspiegel
Medaillenspiegel Athen 2004 Deutschland nur Sechster

Hackers mysteriöser Ausstieg

Doch auch der ebenso prestigeträchtige Einer bereitet Sorgen. Marcel Hackers rätselhafter Ausstieg im Weltcup-Hoffnungslauf Mitte Juni in Luzern nach nur 300 Metern wegen einer angeblichen Magen- und Darminfektion sorgte für Spekulationen über ein mögliches Olympia-Aus des Skullers. Erst Tage später nahm Hacker nach einer Aussprache mit der DRV-Spitze wieder das Training auf.

Boron kann Geschichte schreiben

Heißeste Anwärter auf olympisches Edelmetall sind die Europameisterinnen Lenka Wech und Maren Derlien im Zweier ohne Steuerfrau sowie der Frauen-Doppelvierer um Kathrin Boron, die in Peking zum fünften Mal in Serie Gold gewinnen und damit mit Ruder-Legende Steven Redgrave aus Großbritannien gleichziehen könnte. Zu den Medaillenkandidaten zählt darüber hinaus auch der Leichtgewichts-Zweier mit Marie-Louise Dräger und Berit Carow, der mit einem zweiten Platz beim Finale in Posen den Gesamt-Weltcup gewann.

Deutsche Medaillenchancen:

Zweier ohne Steuerfrau

Lenka Wech, Maren Derlien (Saarbrücken/ Hamburg)

Doppelvierer

Britta Oppelt, Manuela Lutze, Juliane Domscheid, Kathrin Boron (Berlin/Magdeburg/Potsdam/Potsdam)

Leichter Doppelzweier

Marie-Louise Dräger, Berit Carow (Rostock/Hamburg)

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