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Dauerkarten-Boom weiter ungebrochen

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Bundesliga  

Dauerkarten-Boom weiter ungebrochen

01.08.2008, 12:55 Uhr | sid

Die imposante Südtribüne in Dortmund. (Foto: imago)Die imposante Südtribüne in Dortmund. (Foto: imago) Der altbekannte Zuschauer-Krösus aus Dortmund, eine geschlossene Warteliste auf Schalke und zwei Aufsteiger mit gewaltigem Fan-Potenzial: Der Ansturm auf die Dauerkarten kennt auch vor der 46. Saison der Fußball-Bundesliga fast keine Grenzen. Gut zwei Wochen vor dem Anpfiff der neuen Spielzeit am 15. August rechneten die 18 Erstligisten mit insgesamt 415.539 Permanent-Tickets in der Runde 2008/2009, bislang sind rund 409.900 an den Fan gebracht.

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BVB steuert wieder mal Rekordmarke entgegen

Im vergangenen Jahr hatten die damaligen Bundesliga-Klubs - also inklusive 1. FC Nürnberg, MSV Duisburg und Hansa Rostock - 390.690 Dauerkarten abgesetzt. Das waren 24.749 Billetts weniger als jetzt angestrebt. Spitzenreiter ist auch in diesem Jahr wieder Borussia Dortmund, der Rekordmeister Bayern München (37.500) zumindest in der Kategorie der verkauften Dauerkarten vor der Saison den Rang abläuft. Die Westfalen haben bislang über 49.000 Tickets verkauft und steuern erneut auf die Marke von 50.549 Billetts zu, die bereits in der vergangenen Runde eine Bundesliga-Rekord bedeuteten.

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Der Kloppo-Effekt

"Nach Platz 13 in der abgelaufenen Saison ist diese Zahl natürlich sehr erfreulich", meinte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und führt die Euphorie zu einem "gewissen Prozentsatz" auch auf die Verpflichtung des neuen Trainers Jürgen Klopp zurück. Mit Kloppo als Zugpferd warb der Klub unter anderem auf großen Plakaten an der viel befahrenen Bundesstraße 1. Dass die alte Bestmarke bislang noch nicht eingestellt werden konnte, liegt laut BVB-Pressechef Josef Schneck nur daran, dass es auf der Südtribüne eine "freiwillige Selbstbeschränkung" gibt. Eine vierstellige Anzahl an Stehplatzkarten wird zurückgehalten, um diese als Tagestickets zum Beispiel an Fanklub-Mitglieder zu verkaufen.

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Schalke schließt Dauerkarten-Warteliste

Auch Dortmunds Erzfeind Schalke 04 mobilisiert weiter die Massen. So sehr, dass die Warteliste für die Dauerkarten unlängst geschlossen werden musste. Nach Ablauf der entsprechenden Fristen lagen den Königsblauen bei 159 Abo-Kündigungen 8.635 Neubestellungen vor, die sich auf den Wartelisten registriert hatten. "Die Karten bei uns werden eher vererbt als verkauft", sagte Schalke-Pressesprecher Gerd Voss über den fast aussichtslosen Kampf. Die maximale Zahl von 43.190 Dauerkarten hatten der Drittplatzierte der Vorsaison bereits vor Wochen erreicht.

Boom bei den Aufsteigern


Dasselbe Bild zeigte sich bei den Aufsteigern: Der 1. FC Köln gab keine Dauerkarten in den Verkauf, da die 25.000 Inhaber ihre Rundenbilletts aus der 2. Liga in die Bundesliga übernahmen. Borussia Mönchengladbach indes verzeichnete mit 26.000 Tickets bereits Anfang Juli einen neuen Vereinsrekord. Und 1899 Hoffenheim steigerte seinen diesbezüglichen Absatz um knapp 400 Prozent auf 13.300 und stellte dann den Verkauf ein. "Es gab einen regelrechten Run. Wir hatten mit zirka 10.000 Dauerkarten gerechnet", berichtete Hoffheims Pressesprecher Markus Sieger.

Hertha schwächelt auf hohem Niveau

Ihre Verkäufe an Dauerkunden konnten bislang unter anderem auch der stark ambitionierte VfL Wolfsburg (14.600 statt 12.000 in der vergangenen Saison), Eintracht Frankfurt (26.000/25.000) und Energie Cottbus (6500/5000) steigern. Vereine wie der VfB Stuttgart (25.000) oder der Karlsruher SC (18.000) stellten den Dauerkartenverkauf nach der erreichten Höchstgrenze unlängst ein. Hertha BSC unterdessen setzt auf den Faktor Zeit. Um die Marke der vergangenen Saison (16.500) zu erreichen, fehlen noch rund 2700 Karten. "Allerdings liegen wir im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres um 1000 Tickets besser", erklärte Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller.

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DFL warnt vor überhöhten Preissteigerungen


Knapp 55 Prozent der verkauften Tickets in der Spielzeit 2007/2008 waren Dauerkarten, was laut Deutscher Fußball Liga (DFL) nicht zuletzt an der guten Infrastruktur liegt. "Die Liga bietet den Fans nicht nur den spannendsten Wettbewerb, sondern auch die modernsten Stadien und die bei weitem niedrigsten Eintrittspreise aller Top-Ligen in Europa", betonte Christian Müller, DFL-Geschäftsführer Finanzen und Lizenzierung, das Phänomen des anhaltenden Zuschauer-Booms. Allerdings warnte Sportmarketing-Experte Hartmut Zastrow (Sport+Markt) in diesem Zusammenhang davor, die Fußball-Lust der (Dauerkarten-)Kunden auszunutzen. "Preiserhöhungen sollten moderat bleiben. Denn treue Anhänger zu vertreiben, liegt nicht im Interesse der Vereine. Allerdings wird es weiterhin moderate Anpassungen geben", sagte Zastrow im ARD-Onlinedienst.

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Die Dauerkarten-Verkäufe im Vergleich zur Vorsaison

Platz

Mannschaft

08/09

07/08

1.

Borussia Dortmund

47.000

50.000

2.

Schalke 04

43.190

43.190

3.

FC Bayern

37.200

37.000

4.

Hamburger SV

34.600

32.700

5.

B. M'gladbach

26.000

2. Liga

6.

Eintracht Frankfurt

26.000

25.000

7.

Werder Bremen

25.000

25.000

8.

1. FC Köln

25.000

2. Liga

9.

VfB Stuttgart

25.000

25.000

10.

Karlsruher SC

18.000

18.000

11.

Hannover 96

17.500

15.300

12.

VfL Wolfsburg

15.000

12.500

13.

Bayer Leverkusen

15.000

16.000

14.

1899 Hoffenheim

13.300

2. Liga

15.

Hertha BSC

12.500

16.500

16.

Arminia Bielefeld

12.000

11.500

17.

VfL Bochum

7.500

8.322

18.

Energie Cottbus

6.500

5.000

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