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China lenkt ein: Journalisten dürfen frei ins Internet - Olympia 2008

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Olympia 2008 - Presse  

Die Online-Behinderungen sind aufgehoben

01.08.2008, 13:18 Uhr | sid, dpa

Das Pressezentrum in Peking (Foto: imago)Das Pressezentrum in Peking (Foto: imago) Einlenken der olympischen Gastgeber - und ein Thema weniger für die zuvor gegängelte, versammelte Weltpresse: China hebt während der Sommerspiele die in den vergangenen Tagen heftig kritisierte Internet-Zensur auf. "Das Problem ist gelöst", erklärte IOC-Vizepräsidentin Gunilla Lindberg nach einem Krisengipfel.

Im Internationalen Pressezentrum (IPC) konnten die zuvor geblockten Seiten der Menschenrechtsorganisation amnesty international, von Reporter ohne Grenzen sowie der Deutschen Welle aufgerufen werden.

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Fair bleiben

Unterdessen forderte Staatspräsident Hu Jintao die zu den Spielen erwarteten 20.000 ausländischen Journalisten zur Objektivität auf. "Chinas Tür zur Welt ist immer weit offen", sagte er eine Woche vor dem Olympia-Auftakt bei einer Pressekonferenz. Allerdings sollte man sich bei der Berichterstattung an chinesische Regeln und Gesetze halten, erklärte Hu.

Erst nur eine Lockerung

Zuvor war die Zensur in Pekings olympischem Pressezentrum trotz gegenteiliger Zusagen nicht aufgehoben, sondern nur gelockert worden. Plötzlich waren unter anderem die chinesischen Webseiten der britischen BBC und des Internet-Lexikons Wikipedia zugänglich gewesen.

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Kontrollen aller Orten

Hermetisch abgeriegelt aber bleibt das Olympia-Gelände, bewacht von vielen tausend Sicherheitskräften. Sie sind präsent an allen großen Straßen und Brücken sowie vor öffentlichen Gebäuden. Der Olympia-Park ist für die Pekinger Bevölkerung und Touristen bisher nicht zugänglich. Tag für Tag drängeln sich Tausende vor den hohen Absperrzäunen um das Gelände mit Nationalstadion und Schwimm-Palast. Auch auf dem Platz des Himmlischen Friedens - 1989 Ort einer blutigen Niederschlagung friedlichen studentischen Protests per Panzereinsatz' - wurden zusätzliche Sicherheitskontrollen eingerichtet.

Handverlesene Schar ausländischer Reporter besucht das Heer

Für ausgewählte Reporter organisierten die chinesischen Behörden auch einen Besuch bei der sechsten gepanzerten Division im Pekinger Vorort Nankou, einer 8000 Mann starken Eliteeinheit des chinesischen Heeres. Erstmals waren nach Angaben von Xinhua auch Reporter aus westlichen Ländern zugelassen. Den Journalisten wurden unter anderem fünf Panzer präsentiert.

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