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Olympia 2000: Pettigrew gesteht Doping - Johnson verliert Gold

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Olympia 2000 - Doping  

Pettigrew gesteht Doping - Johnson verliert Gold

02.08.2008, 12:05 Uhr | dpa, sid

Verliert sein Olympia-Gold von Sydney: 400-Meter-Läufer Antonio Pettigrew. (Foto: imago)Verliert sein Olympia-Gold von Sydney: 400-Meter-Läufer Antonio Pettigrew. (Foto: imago) Die 4x400-Meter-Staffel der USA verliert ihre Goldmedaille der Olympischen Spiele von 2000 in Sydney. Nach dem Dopinggeständnis von Antonio Pettigrew beschloss das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Disqualifikation des mittlerweile 40-Jährigen. Gleichzeitig wurde der US-Staffel der Olympia-Sieg aberkannt, wie IOC-Sprecherin Giselle Davies bestätigte.

"Wir unterstützen diese Entscheidung des IOC", sagte Darryl Seibel, Sprecher des Nationalen Olympischen Komitees der USA. Einer der Leidtragenden ist Ausnahmesprinter Michael Johnson, der eine seiner fünf Olympia-Goldmedaillen abgeben muss. Ob Nigeria als zweitplatziertes Quartett von 2000 auf den Gold-Rang aufrückt, soll im Herbst entschieden werden.

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Ex-Trainer Trevor Graham schwer belastet

Die Entscheidung war nur noch eine Formalie, da Pettigrew im Prozess gegen seinen früheren Trainer Trevor Graham EPO-Doping bis zurück ins Jahr 1997 gestanden hatte. Graham selbst spielte eine entscheidende Rolle in der 2003 aufgedeckten BALCO-Affäre, die sich zu einem der größten bekannt gewordenen Doping-Skandale entwickelte. Offenbar hatten die von Graham betreuten Athleten ihre Doping-Mittel von der Firma BALCO bezogen. Am 15. Juli 2008 entzog die US-Anti-Doping-Agentur (USADA) Graham die Trainer-Lizenz auf Lebenszeit.

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Pettigrew nicht der einzige Doper

Schon 2004 drohte dem US-Team der Goldverlust, als der im Vorlauf eingesetzte Jerome Young des Dopings überführt wurde. Doch damals hatte das im Finale eingesetzte Quartett mit Johnson, Pettigrew sowie Alvin und Calvin Harrison die Plaketten nach einem Urteil des Sportgerichtshofes CAS noch behalten dürfen. Im Zuge des BALCO-Skandals waren neben Young auch die Harrison-Zwillinge als Doper enttarnt worden, allerdings nicht für den Zeitpunkt der Sydney-Spiele. Johnson ist heute der einzige nicht des Dopings überführte Athlet aus dem Team.

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Weltrekord soll gelöscht werden

Das IOC erkannte damit in den vergangenen neun Monaten den amerikanischen Leichtathleten insgesamt sechs der in Sydney gewonnenen Olympia-Medaillen ab, darunter vier goldene. Drei Gold- und zwei Bronze-Plaketten musste die US-Sprinterin Marion Jones zurückgeben, die als Folge der BALCO-Affäre ebenfalls Doping-Vergehen gestanden hatte. Der amerikanische Leichtathletik-Verband hat unterdessen bekannt gegeben den Doping-belasteten 4x400-Meter-Weltrekord (2:54,20 Minuten) aus dem Jahr 1998 löschen lassen zu wollen, da Pettigrew und Young dem Quartett angehörten.

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