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Großer Preis von Ungarn: Hamilton holt seine vierte Pole in 2008

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GP von Ungarn - Qualifying  

Hamilton holt seine vierte Pole in 2008

02.08.2008, 16:16 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Lewis Hamilton in seinem McLaren-Mercedes (Foto: xpb.cc)Lewis Hamilton in seinem McLaren-Mercedes (Foto: xpb.cc) Zum vierten Mal in dieser Saison und zum zehnten Mal in seiner erst anderthalbjährigen Formel-1-Karriere steht Lewis Hamilton am Start eines Grand Prix ganz vorne. In Budapest sicherte sich der McLaren-Mercedes-Pilot in 1:20,899 Minuten den Platz an der Spitze des Feldes.

Der Engländer führt die WM-Wertung an und gewann außerdem zuletzt zwei Mal in Folge: auf dem Hockenheimring und davor im heimischen Silverstone. Sein finnischer Teamkollege Heikki Kovalainen steht in Budapest direkt neben ihm. "Das war bis jetzt ein sehr gutes Wochenende. Mein Team hat einen sehr guten Job gemacht. Das ist eine gute Ausgangsposition, aber es wird dennoch ein schweres Rennen", meinte Hamilton.

Ergebnis Qualifying
Ergebnis Drittes freies Training
Ergebnis Zweites freies Training
Ergebnis Erstes freies Training

Startduelle versprechen Spannung

Felipe Massa aus Brasilien kam im Ferrari auf den dritten Rang. "Ich war nicht hundertprozentig zufrieden mit meiner Runde. Aber ich denke, dass wir dran sind und den Jungs im Rennen Druck machen können." Toyota-Pilot Timo Glock entpuppte sich nach seinem spektakulären Unfall-Aus von Hockenheim als die große Überraschung der Tage in der ungarischen Hauptstadt: Platz fünf. Glock ließ Titelverteidiger Kimi Räikkönen aus Finnland im zweiten Ferrari hinter sich. "Platz fünf und den Teamkollegen geschlagen, das ist schon ganz in Ordnung", gab sich der 26-Jährige gar leicht enttäuscht. "Ich hatte eigentlich sogar ein bisschen mehr erhofft." Immerhin hatte der frühere Jordan-Mann im zweiten Qualifikationsabschnitt lediglich Massa den Vortritt lassen müssen. "Wenn ich Kimi beim Start hinter mir halten kann, ist vielleicht ein Platz in den Top fünf drin."

Silberne Doppelspitze "Traum" für Haug

Für Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ist die silberne Doppelspitze "ein Traum", wie es der 55-Jährige am Mikrofon von RTL formulierte. "Eine großartige Leistung von Lewis, Heikki und dem Team - ein Traum und unsere dritte Pole in Folge. Ich hoffe, wir können morgen diesen Startplatz auch in den dritten Sieg in Folge umsetzen. Wir laufen aber hier jetzt nicht als die sicheren Sieger von morgen mit stolz geschwellter Brust herum."

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Viel Lob

Die Kollegen im Toyota-Home dürften dies aber völlig zu Recht: "Er hat einen sensationellen Job gemacht", kommentierte Haug Glocks Auftritt. "Und das nach dem Crash im letzten Rennen! Er lag vor beiden Ferraris. Da müssen die Korken knallen in Deutschland. Großes Kompliment für die Leistung. Toll!"

Toyotas Wagen wohl doch konkurrenzfähig

Glock selbst fügte nach dem Qualifying, das nur die logische Fortsetzung der Trainingsergebnisse gewesen war, an: "Es freut mich, dass ich den Leuten bisher schon mal eine gute Show bieten konnte. Es hätte aber noch besser laufen können. Jetzt haben sich aber wohl endlich die Diskussionen erledigt, ob ich mit dem Auto klar komme." Das Auto galt zu Zeiten Ralf Schumachers, der in die DTM "abstieg", als alles andere als siegfähig.

Piquet junior fängt Vettel noch ab

Glock obenauf, Tristesse bei seinen Landsleuten: Für Sebastian Vettel und Nico Rosberg langte es in der zweiten Viertelstunde der Quali nicht mehr. Wegen Hydraulik-Problemen an seinem Williams-Toyota fuhr der 23 Jahre alte Rosberg aus Wiesbaden erst gar nicht: "Insgesamt lief es eigentlich sehr gut, daher ist es schon sehr schade." Vettel verpasste im Toro Rosso als Elfter den Einzug ins Finale nur um 13 Tausendstelsekunden gegenüber dem Zweiten von Hockenheim, Nelson Piquet junior: "Das ist schade", fasste der knapp Geschlagene schlicht zusammen - und lehnte sich in seiner Wortwahl an Rosberg an.

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Unglück für Heidfeld

Nick Heidfeld war bereits in der ersten K.o.-Runde gescheitert. Besonders für den in der WM-Gesamtwertung auf Rang fünf platzierten Heidfeld bedeutete Position 16 nach den Plätzen vier und zwei zuletzt am Hockenheimring und in Silverstone eine negative Überraschung. "Ich bin total enttäuscht. Auf meiner letzten Runde waren mir gleich vier Autos im Weg. Die meisten haben wenigstens versucht, Platz zu machen, aber Sebastien Bourdais stand mir am Ende komplett im Weg", schilderte der BMW-Sauber-Pilot seine Eindrücke. Bourdais dazu: "Ich habe ihn hinter mir gesehen, aber was hätte ich anders machen sollen? Ich wollte auch meine Runde zu fahren."

Bourdais nachträglich bestraft

Auch die spätere Bestrafung des Franzosen, den die Rennkommissare wegen Behinderung um fünf Plätze nach hinten verbannten, hellte Heidfelds Laune nicht auf. "Ob 16. oder 15. ist egal. Von dem Startplatz aus ist es eigentlich aussichtslos." Das sah auch sein Vorgesetzter so: "Nick muss froh sein, wenn er von dieser Position Punkte für uns holt. Und das muss ganz klar unser Ziel sein", bemerkte BMW-Motorsportchef Mario Theissen bei RTL.

Sutil am Schluss des Feldes

Force-India-Pilot Sutil wurde 20. an der Seite Heidfelds gleich zu Beginn des Qualifyings, und damit Letzter. Der Oberbayer war vor allem mit seinen Reifen und somit der Lage seines Boliden auf der Straße nicht zufrieden.

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