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Luftverschmutzung: Dunstglocke über Peking bereitet Sorgenfalten

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Olympia 2008 - Hintergrund  

Dunstglocke über Peking bereitet Sorgenfalten

04.08.2008, 14:37 Uhr | dpa

Täglich schieben sich 3,3 Millionen Autos durch Peking. (Foto: dpa)Täglich schieben sich 3,3 Millionen Autos durch Peking. (Foto: dpa)Nach wenigen Tagen schönsten Olympia-Wetters hing am Montag wieder eine Dunstglocke über Peking. Dennoch gaben die Behörden der Luft in der chinesischen Hauptstadt das Prädikat "ziemlich gut". Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verfolgte die Wetterverhältnisse fünf Tage vor Beginn der Spiele dennoch mit Skepsis.

"Wir machen uns am meisten Sorgen um die Athleten", sagte IOC-Marketing-Chef Gerhard Heiberg. Das IOC sollte sich mit Notfallplänen beschäftigen, falls die Luftverschmutzung zu stark wird. "Wir beobachten, was passiert", sagte Heiberg. "Gestern war ein wundervoller Tag. Heute, ist es diesig? Ist es Luftverschmutzung?", fragte das IOC-Mitglied ratlos.

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Rogge: "Schauen uns die Zahlen jeden Tag an"

IOC-Präsident Jacques Rogge hatte bereits angekündigt, dass Ausdauersportarten, die im Freien stattfinden, eventuell verlegt werden, falls die Luftverschmutzung in Peking zu schlimm wird. "Ich bin kein Experte. Ich will die Zahlen sehen. Wir schauen uns die Zahlen jeden Tag an", sagte Rogge, als er auf die diesige Luft angesprochen wurde. An drei aufeinanderfolgenden Tagen hatten die Behörden kaum Dreck in der Luft gemessen. "Das ist ein beispielloser Fall in den letzten Jahren", erklärte der Vizedirektor des Umweltamtes, Du Shaozhong.

Maßnahmen zur Steigerung der Luftqualität greifen

Mit drastischen Maßnahmen versuchen die Pekinger Behörden derzeit, die schlechte Luft noch vor Beginn der Spiele in den Griff zu bekommen. "Fahrverbote und die anderen Schritte zur Reduzierung der Luftverschmutzung zahlen sich aus und die Luftqualität hat sich im Juli im Vergleich zum vergangenen Jahr verbessert", sagte Du Shaozhong. Er sei überzeugt, dass bei "stabiler Situation" die Luftqualität gesichert sei. Für den Fall hoher Luftverschmutzung haben die Behörden aber nicht ausgeschlossen, noch härter gegen Umweltsünder durchzugreifen und noch mehr Autos von den Straßen zu verbannen.

Ozon und Feinstaub aktuell noch nicht erfasst

Erstmals will China bald auch Ozon und Feinstaub messen, erklärte zudem das Umweltministerium - allerdings erst nach Ende der Olympischen Spiele. Dass diese gefährliche Belastung bisher nicht gemessen wird, hatte wiederholt für Kritik gesorgt.

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