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Bundesliga - Hintergrund: FC Bayern und HSV suchen noch ihren Spielführer

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Bundesliga - Hintergrund  

Bayern und Hamburg sind noch auf der Suche

05.08.2008, 10:52 Uhr | Markus Polak, t-online.de

Willy Sagnol hilft Philipp Lahm, die Kapitänsbinde anzuziehen. (Foto: imago)Willy Sagnol hilft Philipp Lahm, die Kapitänsbinde anzuziehen. (Foto: imago) Große fußballerische Qualität, Anerkennung im Team und eine starke Persönlichkeit: So wünscht sich ein jeder Trainer seinen verlängerten Arm auf dem Spielfeld, seinen Kapitän. Kurz vor Saisonstart sind fast alle 18 Bundesliga-Klubs auf der Suche nach einem Spielführer fündig geworden, nur beim FC Bayern und dem Hamburger SV steht die Entscheidung noch aus.

Während sich FCB-Coach Jürgen Klinsmann ganz bewusst Zeit lässt, ist der HSV aufgrund des Abgangs von Rafael van der Vaart, der die Binde bisher trug, zum Handeln gezwungen.

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t-online.de-User wünschen sich Lahm als Kapitän

Erst "kurz vor dem Bundesligastart" will sich Klinsmann festlegen, wer in München die Nachfolge von Oliver Kahn antreten wird. Als heißeste Anwärter auf das Kapitänsamt werden Lucio, Luca Toni, Marc van Bommel und Philipp Lahm gehandelt. Vor allem Letzterer wäre der neuen Aufgabe nicht abgeneigt: "Ich habe ein paar Jahre Erfahrung, habe Champions League gespielt, bin in der Nationalmannschaft eine feste Größe - ich würde mir das Kapitänsamt auf jeden Fall zutrauen", sagt Lahm. Auch in der Gunst der t-online.de-User liegt der 24-Jährige ganz vorne. Von knapp 140.000 Umfrage-Stimmen entfielen 45% auf den quirligen Verteidiger, van Bommel erhielt zum Vergleich nur 22%.

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Sagnol ist aus dem Rennen

Dennoch ist der 31-jährige Niederländer nicht völlig chancenlos. Während der gesamten Vorbereitung agierte van Bommel als Interimskapitän und wird die Münchner auch im DFB-Pokalspiel gegen Rot-Weiß Erfurt (Sonntag, 10.8., ab 20.30 Uhr im t-online.de-Live-Ticker) aufs Feld führen. Ein Indiz dafür, dass Klinsmann große Stücke auf den erfahrenen Mittelfeldakteur hält. Nicht mehr im Rennen ist Willy Sagnol, der lange Zeit als designierter Nachfolger Kahns galt. Aufgrund seines Verletzungspechs, der Wechselgerüchte um seine Person und der Kritik am ehemaligen Trainer Ottmar Hitzfeld hat er sich aus dem engeren Kreis der potenziellen Anwärter verabschiedet.

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Enke bislang einziger Keeper unter den Kapitänen

In Hamburg dürfen unterdessen Frank Rost, David Jarolim, Bastian Reinhardt und Piotr Trochowski auf das Kapitänsamt hoffen. Beim Gewinn des Emirates Cup in London übernahm Torhüter Rost bereits die Spielführer-Rolle, doch Coach Martin Jol wünscht sich einen Feldspieler als Bindenträger. Sollte der HSV-Oldie nicht in van der Vaarts Fußstapfen treten, wäre Hannovers Robert Enke der einzige Bundesliga-Keeper, der zugleich Kapitän seiner Mannschaft ist.

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Fünf Neulinge erhalten das Vertrauen

Bei zwölf Klubs bleiben die alten Spielführer die neuen. "Warum sollte ich etwas ändern, was gut funktioniert?", sagt beispielsweise Schalkes neuer Coach Fred Rutten über Marcelo Bordon. Viele seiner Kollegen beurteilen die Situation genauso. Doch auch einige Neulinge gehören in der kommenden Saison zur Riege der bedeutenden Führungspersönlichkeiten: Thomas Hitzlsperger in Stuttgart, Simon Rolfes in Leverkusen, Sebastian Kehl in Dortmund, Ümit Özat in Köln und Maik Franz in Karlsruhe.

Lahm: "Für mich wäre es besonders schön"

Gerne würde sich Lahm als sechster Neuzugang in diese Liste einreihen. "Oliver Kahn war jahrelang ein Topkapitän, zu dem man immer aufblicken konnte. Für jeden Spieler wäre es eine große Ehre, sein Nachfolger zu werden. Für mich wäre es natürlich besonders schön, weil ich gebürtiger Münchner bin und aus der eigenen Jugend stamme," sagt der Nationalspieler. Ob Lahm das erhoffte Happy End bereits in der Saison 2008/2009 erlebt, liegt nun an Klinsmann.

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