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Michael Groß übt harte Kritik am IOC

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Olympia 2008  

Michael Groß übt harte Kritik am IOC

06.08.2008, 16:44 Uhr | sid

"Erbärmlich": Michael Groß kritisiert das IOC. (Foto: imago)"Erbärmlich": Michael Groß kritisiert das IOC. (Foto: imago) Der dreimalige Schwimm-Olympiasieger Michael Groß hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) scharf kritisiert. "Das IOC verrät die olympischen Ideale", sagte der 44-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit". "Die Zensur der Olympia-Journalisten, die nicht frei im Internet recherchieren können, ist der erste Sündenfall - erbärmlich."

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Mangelnder Einsatz im Tibet-Konflikt

Die oberste Sportorganisation hätte sich zudem längst um die Verständigung von Tibetern und Chinesen kümmern und auch die Verletzungen von Menschenrechten in China deutlicher ansprechen müssen. "Eine unpolitische Organisation wie diese ist am ehesten geeignet, Brücken zu bauen. In der Olympischen Charta ist das Ziel der Völkerverständigung festgeschrieben", sagte Groß. Das IOC hatte im Vorfeld der Sommerspiele dagegen auf "stille Diplomatie" beim Olympia-Gastgeber gesetzt und sich mit öffentlicher Kritik zurückgehalten.

Top-Leistungen sind auch ohne Doping möglich

Berechtigt sei indes das IOC-Verbot von politischer Meinungsäußerung an den olympischen Stätten: "Das finde ich richtig. Es gibt so viele Missstände, gegen die man protestierten könnte, die Todesstrafe, Guantanamo, das würde Olympia überfordern", sagte Groß. Den ständig neuen Dopingfällen zum Trotz glaubt der frühere Welt- und Europameister, dass auch noch heute Weltklasse-Leistungen ohne Doping möglich sind: "Der Überzeugung bin ich."

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