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Turnen. Fabian Hambüchen landet beim Tsukahara auf dem Rücken

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Turnen  

Rückenlandung beim Tsukahara

07.08.2008, 09:25 Uhr

Aus Peking berichtet Arne Henkes

Fabian Hambüchen bei einer Übung am Boden (Foto: imago)Fabian Hambüchen bei einer Übung am Boden (Foto: imago) Schrecksekunde für Fabian Hambüchen: Drei Tage vor dem Mannschaftswettkampf kam der Reckweltmeister im Training bei einer Boden-Übung aus dem Gleichgewicht und knallte mit dem Rücken auf den Mattenboden. Dort blieb der 20-Jährige ein paar Sekunden liegen, konnte aber ohne Probleme aufstehen. "Ich war von den Reck-Übungen vorher etwas geschafft und dann hat der Tsukahara nicht geklappt. Aber ich hatte die Übersicht und es ist noch mal gut ausgegangen. Ansonsten wäre es aber auch langweilig", war die deutsche Turn-Hoffnung direkt nach dem Training schon wieder zu Scherzen aufgelegt.

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Keinen schlechten Eindruck bei den Kampfrichtern hinterlassen

Nach einer kurzen Verschnaufpause turnte Deutschlands Sportler des Jahres die gleiche Sequenz noch einmal und stand den Tsukahara diesmal fehlerfrei. Dabei ging es vor allem darum, den Eindruck bei den Kampfrichtern zu korrigieren, die sich bei dem Podiumstraining einen ersten Überblick über die Stärke der Turner verschafften.

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Bundestrainer kurz geschockt

"Es gibt nicht viele Turner, die so eine Situation so kontrolliert abfangen können", sagte ein erleichterter Bundestrainer Andreas Hirsch, der zugab bei dem Sturz "schon einmal kurz gezuckt" zu haben. Wolfgang Hambüchen, Vater und Trainer des deutschen Turnflohs, nahm den Fauxpas seines Sohns gelassen hin und richtete den Blick bereits auf den bevorstehenden Mannschaftswettkampf. "Wir sind verletzungsfrei aus dem Podiumstraining rausgekommen und können bis Samstag sicher noch eine Schippe drauflegen."

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Hambüchen senior mit Mundschutz

Bis dahin bleiben dem Team noch vier Trainingseinheiten und Hambüchen senior ein paar Tage Zeit, sich von seiner Grippe zu erholen. Zur Sicherheit trug der Trainer einen Mundschutz, um den Start seines Sohnes und den übrigen Mitgliedern der Riege Robert Juckel, Philip Boy, Eugen Spiridonov , Marcel Nguyen und Thomas Andergassen nicht zu gefährden. Insgesamt zeigte die deutsche Männer-Riege , dass drei Tage vor den Qualifikationswettkämpfen mit den WM-Dritten zu rechnen ist. "Wir haben alle anderen Geräte durchgeturnt, insofern haben wir unsere Sache ganz ordentlich gemacht. Es kann losgehen", so Hirsch.

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