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Streit um Olympia-Teilnahme: Blatter kritisiert CAS-Urteil und Klubs

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Olympia 2008 - Fussball  

Schlechter Verlierer: Blatter greift Klubs an

07.08.2008, 10:52 Uhr

FIFA-Präsident Joseph Blatter kritisiert das CAS-Urteil scharf. (Foto: imago)FIFA-Präsident Joseph Blatter kritisiert das CAS-Urteil scharf. (Foto: imago) Nach der Niederlage vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS erweist sich FIFA-Präsident Joseph Blatter als schlechter Verlierer: "Das ist sehr traurig und die Welt versteht das nicht. Wenn alle Nationalteams ihre Spieler verlieren, wenn die Klubs sie zwingen, heimzufliegen, dann haben wir hier schlichtweg kein olympisches Fußballturnier. Dann können wir auch Strandfußball oder Fünf gegen Fünf spielen."

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Schalke und Werder stellen Bedingungen

Der CAS hatte gegen die FIFA-Entscheidung und im Sinne der klagenden Bundesliga-Klubs entschieden: Spieler unter 23 Jahren müssen von den Vereinen nicht für eine Olympia-Teilnahme freigestellt werden. Dass die Bundesligisten Schalke 04 und Werder Bremen den Verbleib von Rafinha und Diego an Bedingungen knüpfen, kritisierte Blatter. "Sie sagen: 'Lasst sie spielen, aber wir wollen eine Entschädigung' - ist das der olympische Geist?"

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FIFA will keine Konkurrenz zur WM

In der Tat stellt das CAS-Urteil die Zukunft des olympischen Turniers in der jetzigen Form infrage. Profis über 23 Jahre unterlagen noch nie einer Abstellungspflicht, die Klubs konnten sie aber freiwillig zu den Olympischen Spielen ziehen lassen. Allerdings war diese Regelung ein wachsweicher Kompromiss zwischen FIFA und dem Internationalen Olympischen Komitee, schließlich will die FIFA den eigenen Turnieren wie der Weltmeisterschaft und der U-20-WM mit einer völligen Öffnung keine Konkurrenz machen.

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Treffen nach Olympia

FIFA und IOC kündigten an, sich nach Peking treffen und beraten zu wollen. Den "Schwarzen Peter" haben vorerst die Spieler. Da es keine klare Regelung gibt, sind sie auf das Entgegenkommen ihrer Arbeitgeber angewiesen.

Rogge: "Lasst die Spieler ihren Traum leben"

IOC-Präsident Jacques Rogge hat sich unterdessen mit der Bitte an die Klubs gewandt, ihre Spieler nicht zurückzuholen: "Lasst die Spieler ihren Traum leben. Ich appelliere an die Klubs, den olympischen Geist bis zum Ende der Spiele zu achten". Er räumt aber auch ein, dass die jetzige Situation unbefriedigend sei und geändert werden müsse.

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