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Beachvolleyball - Olympia 2008: Insektenplage am Court

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Olympia 2008 - Beachvolleyball  

Grillen mal anders: Beachvolleyball im Chaoyang Park

07.08.2008, 18:54 Uhr | t-online.de

Aus Peking berichtet Arne Henkes

Eine Grillenplage stört die Olympiavorbereitung der Beachvolleyballer. (Foto: imago)Eine Grillenplage stört die Olympiavorbereitung der Beachvolleyballer. (Foto: imago) Am Samstag beginnt das Olympische Beachvolleyball-Turnier. Die Karten für diesen stimmungsvollen Wettbewerb sind bereits komplett ausverkauft.

Allerdings droht der noch jungen Sportart auch unangekündigter Besuch der unangenehmeren Art. #

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Brink: "Richtige Geschosse"

Allabendlich wird der Center Court im Chaoyang Park von tausenden von Grillen heimgesucht. "Das sind nicht die kleinen Dinger, die man aus Europa kennt, sondern richtige Geschosse", schildert Beachvolleyballer Julius Brink seine Trainingseindrücke und hält zum Größen-Vergleich sein Handy in die Luft. Die Insekten werden von den Scheinwerfermasten in der 12.000 Zuschauer fassenden Arena angelockt und taumeln schließlich vom hellen Licht geblendet auf die Spielfläche. "Die machen richtig fiese Geräusche, fast wie eine kleine Motorsäge", sagt der Europameister von 2006 über die lautstarken Störenfriede.

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Keine Lösung in Sicht

Zahlreiche Sportler haben sich bereits darüber beschwert, dass die abstürzenden Grillen ihre Konzentration stören. Bei der Technischen Besprechung am Freitag wollen die Delegationen noch einmal Druck auf den Organisator ausüben, allerdings scheint eine Lösung nicht in Sicht. Bereits bei den Testwettbewerben hatten die Chinesen versucht, den Insekten mit Pestiziden zu Leibe zu rücken – allerdings ohne Erfolg.

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Späte Anfangszeiten problematisch

Brink und sein Partner Christoph Dieckmann, die am Sonntag gegen Asahi/Shiratori aus Japan in das Turnier starten, können der Grillen-Plage allerdings auch etwas Gutes abgewinnen. "Da können wir etwas Zeit zwischen den Ballwechseln schinden, das ist bei den Klima-Bedingungen gar nicht so schlecht", sagt Brink, dem vielmehr die späten Spielzeiten Probleme bereiten. „Wenn ich um zwölf Uhr nachts ins Hotel komme, trinke ich erstmal noch einen Kaffee, damit ich bloß nicht zu früh einschlafe. Meistens geht es dann so bis vier, dann kann ich bis Mittags durchschlafen“, erklärt der 26-Jährige, hält aber abschließend fest, dass dies "schon etwas pervers ist".

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