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Transfermarkt: Bundesliga-Vereine investieren 117,45 Millionen Euro in 124 neue Spieler

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Bundesliga - Transfers  

Kaufwütiger Magath - und billige Bayern

08.08.2008, 14:09 Uhr | t-online.de

Die Mannschaft des VfL Wolfsburg 2008/09 (Foto: imago)Nicht immer und in jeder Bundesligatabelle steht der FC Bayern München ganz oben. Seit sein ehemaliger Erfolgstrainer Felix Magath den VfL Wolfsburg unter seinen Fittichen hat, klotzen die Niedersachsen richtig ran - mit dem Ziel, dem Rekordmeister auf die Fersen zu gelangen. 25,50 Millionen Euro investierte der VfL - 25,50 Millionen mehr als die Roten.

Der Branchenriese von der Isar zeigt auf dem Transfermarkt ein Jahr nach seiner 70-Millionen-Einkaufstour Enthaltsamkeit, doch die Kluft zwischen Arm und Reich in der Bundesliga bleibt enorm. Eine Woche vor dem Start in die 46. Saison haben die 18 Vereine insgesamt 117,45 Millionen Euro in 124 neue Spieler investiert.

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Nicht wahllos das Geld investiert

Wie eine Erhebung der Deutschen Presse-Agentur dpa ergab, sind auch die Einnahmen gegenüber dem Vorjahr (110,25 Millionen Euro) stark gesunken. Die Klubs erlösten nur 47,60 Millionen Euro, gaben insgesamt 132 Profis ab. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten schauen die Manager und Trainer genau hin, für wen sie ihr Geld ausgeben. Dennoch: Hätten die Bayern ähnlich tief in die Schatulle gegriffen wie im Vorjahr, wäre die die Rekordmarke von insgesamt 171,63 Millionen Euro (eine Woche vor dem Saisonstart 2007/2008) erneut deutlich übertroffen worden.

Ablösefreies Trio verstärkt die Bayern

Doch erstmals in der jüngeren Bundesliga-Geschichte rangiert der Münchner Edelklub ganz am Ende der Rangliste, gab als einziger Verein keinen Cent Ablösesumme aus. Nationalspieler Tim Borowski kam zum "Nulltarif" von Werder Bremen, Jörg Butt von Benfica Lissabon und Thomas Kraft aus der zweiten Mannschaft sind nur Ergänzungen des im Vorjahr unter anderem mit Franck Ribéry, Luca Toni, Miroslav Klose und Hamit Altintop aufgerüsteten Elite-Kaders.

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Infrastrukturelle Maßnahmen um die Mannschaft herum

Viel Geld gab Bayern-Manager Uli Hoeneß in diesem Jahr lieber für den neuen Chefcoach Jürgen Klinsmann, dessen stark erweitertes Trainerteam und den Umbau des nun hochmodernen Zentrums an der Säbener Straße aus. Die Saisonziele in der Ära nach Ottmar Hitzfeld sind klar definiert: "Bei Bayern werden Titel erwartet", sagt Klinsmann, der bei einer erfolgreichen Umsetzung seiner Fußball- Philosophie den Angriff auf Europas Thron plant.

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Hohe Zielsetzung

Die Rangfolge bei den Ausgaben für Neuzugänge führen die europäisch ambitionierten Wolfsburger (25,50 Millionen Euro) vor dem FC Schalke 04 (15,50) und Bayer Leverkusen (11,40) an. Mit Hilfe von Hauptsponsor VW erfüllte sich Felix Magath fast jeden Wunsch: Italiens Weltmeister Andrea Barzagli (14,0) und Cristian Zaccardo (7,0) sollen die Defensive stabilisieren, Zvjezdan Misimovic (4,0) aus Nürnberg soll das Wolfsburger Kreativspiel beleben. "Unser Ziel war und ist es, uns in der Bundesligaspitze zu etablieren und international zu spielen. Wir mussten trotzdem neue Spieler holen, um unsere Position zu verteidigen", sagt Magath, der die "Wölfe" in der Vorsaison in den UEFA Cup führte.

Königsblaue Neulinge aus der orangenen Nachbarschaft

Dank der Champions-League-Einnahmen leistete sich auch Schalke mit Jefferson Farfan (10,0) aus Eindhoven und Orlando Engelaar (5,5) aus Enschede zwei Hochkaräter. Zu den teuersten und attraktivsten Einkäufen der Liga gehören zudem der Brasilianer Renato Augusto (Leverkusen/10,0), Bundesliga-Rückkehrer Khalid Boulahrouz (Stuttgart/5,0) und Neven Subotic (Dortmund/4,0).

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Neuling Hoffenheim stellt sich nicht kleinlaut hinten an

Während sich Vizemeister Werder Bremen (3,40) bislang zurückhielt, startete Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim mit den Millionen von SAP-Gründer Dietmar Hopp und Investitionen von 10,70 Millionen Euro auf Platz vier der Geldrangliste durch. Trainer Ralf Rangnick bekam nun auch noch den Brasilianer Wellington (4,5) aus Porto Alegre, zudem waren Andreas Beck (3,2) und drei weitere Akteure (je 1,0) ablösepflichtig.

Die Unterstützung des Fernsehens ist längst unentbehrlich

Von solchen Summen können andere nur träumen. Gleichwohl gibt es anders als in den vergangenen Jahren keinen Klub, der nur ablösefreie Profis holte. Dies kann an den gestiegenen TV-Einnahmen liegen, spricht aber in jedem Fall für etwas mehr Ausgeglichenheit in diesem Bereich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt sicher beim prominentesten Zugang des 1. FC Köln. Denn EM-Star Petit, den Manager Michael Meier trotz laufenden Vertrags von Benfica Lissabon loseiste, kam kostenfrei. Erst beim Weiterverkauf würde der Ex-Klub des Portugiesen profitieren.

Van der Vaart geht doch

Die beste Transferbilanz weist derzeit der Hamburger SV auf, der nach langem Poker und schweren Herzens seinen Star Rafael van der Vaart für das "Schmerzensgeld" von mehr als 15 Millionen Euro zu Real Madrid ziehen lassen musste. Doch Veränderungen sind auch hier noch möglich, denn die Transferliste schließt erst am 31. August.

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