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"Gesunder" Smog? Alles eine Frage der Datenerhebung

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Olympia 2008 - Luftverschmutzung  

"Gesunder" Smog? Alles eine Frage der Datenerhebung

09.08.2008, 10:16 Uhr | sid, dpa

Weiß auf Schwarz: Pekings Wetterbedingungen (Foto: dpa) Weiß auf Schwarz: Pekings Wetterbedingungen (Foto: dpa) Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die dicke Pekinger Luft für unbedenklich erklärt. Die Luftverschmutzungs-Werte seien "beträchtlich unterhalb der Normen", sagte IOC-Sprecherin Giselle Davies in Peking. Es gebe "kein wie auch immer geartetes Risiko".

Davies ließ Spott über die Olympioniken anklingen, die wegen der Pekinger Dunstglocke Gesichtsmasken tragen: Die Athleten könnten im Rahmen der Regularien tragen, was sie wollten, sagte Davies. "Gesichtsmasken dienen überhaupt keinem Zweck. Unserer Ansicht nach sind sie nicht notwendig."

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Kein Blau am Himmel zu sehen

Am ersten Wettkampftag war der Pekinger Himmel erneut grau verhangen; die Sicht beim Straßenrennen der Radfahrer betrug wenige hundert Meter. Das Pekinger Wetteramt sagte Höchsttemperaturen von 33 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent voraus. Der Schadstoffindex lag am Vortag bei 94 Punkten, knapp unter dem Smog-Grenzwert von 100. In China liegt jedoch etwa der Grenzwert für Feinstaub um ein Mehrfaches über den Normen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Außerdem gibt es Zweifel, ob die Daten nicht geschönt sind.

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Leistung der Athleten wird nicht beeinflusst

Das Olympia-Organisationskomitee BOCOG betonte, die Luft in Peking sei vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen für unbedenklich erklärt worden. "Unsere Zahlen sind korrekt", sagte BOCOG-Generalsekretär Wang Wei. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Luftqualität keinen negativen Einfluss auf die Athleten haben wird", erklärte Wang. Sie sei laut der Umweltexperten zufriedenstellend.

Ständige Kontrollen

Die herrschende Luftverschmutzung gefährde die Gesundheit der Athleten nicht. Die Luftqualität sei zufriedenstellend und werde ständig von den Umweltexperten kontrolliert, versicherte Wei. "Wir sind absolut sicher, dass die Luftqualität keine negativen Auswirkungen auf die Athleten haben werden. Die Luftqualität ist laut den Umweltexperten zufriedenstellend", versicherte Wei.

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