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Rudern - Olympia 2008: Deutschland-Achter rudert der Weltspitze hinterher

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Olympia 2008 - Rudern  

Viel Aufwand, kein Ertrag: Lehrstunde für Achter

11.08.2008, 14:47 Uhr | dpa, sid

Der Deutschland-Achter rudert hinterher. (Foto: dpa) Der Deutschland-Achter rudert hinterher. (Foto: dpa) Neue Mannschaft, altes Leid - auch der erst vor zwei Monaten mit großem Getöse umbesetzte Deutschland-Achter rudert der Konkurrenz bedenklich weit hinterher. Mit einem vierten und letzten Platz im Vorlauf der olympischen Regatta auf der Strecke im Shunyi-Park von Peking verpasste das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) am Montag überraschend deutlich den direkten Finaleinzug.

Trotz der ernüchternden Lehrstunde und des großen Rückstandes von fast zwölf Sekunden auf Sieger Großbritannien glaubt Christian Viedt noch immer an ein Happy End: "Wenn der Bug nicht vorne ist, kommt schnell der Gedanke, dass schon morgen das nächste Rennen ist. Wir müssen uns unsere Körner einteilen", sagte der Achter-Trainer mit Blick auf die zweite Chance im Hoffnungslauf an diesem Dienstag.

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Hacker macht Hoffnung

Anders als der Achter kehrte Marcel Hacker zurück auf Erfolgskurs und qualifizierte sich für das Halbfinale. Zwei Tage nach seinem zweiten Rang im Vorlauf dominierte der deutsche Skiff-Meister aus Frankfurt/Main das Geschehen und kam im Viertelfinale fast vier Sekunden vor dem WM-Vierten Alan Campbell (Großbritannien) ins Ziel. "Es war ein schönes Gefühl, mal wieder zu zeigen, was man wirklich kann", befand Hacker, der nach einem bisher schwierigen Saisonverlauf auf gutem Weg zurück zu alter Stärke zu sein scheint.

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Achter-Untergang drückt auf die Stimmung

Bei aller Freude über den Aufwärtstrend bei Hacker, der wegen seiner zuletzt wechselhaften Leistungen von der Konkurrenz zum "Mystery Man" erklärt wurde und nun auf eine günstige Halbfinal-Einteilung hoffen darf, drückte der Auftritt des Achters mächtig auf die Stimmung. Alle jene Kritiker, die den DRV davor gewarnt hatten, die altgedienten Weltmeister von 2006 ganze zwei Monate vor der Reise nach Peking durch junge, unerfahrene Ruderer zu ersetzen, fühlten sich in ihrer Einschätzung bestätigt.

"Der Vorlauf interessiert am Ende niemanden mehr"

Schon bei der 500-Meter-Marke lag die Crew an letzter Stelle. Im weiteren Verlauf bemühte sie sich vergeblich um einen harmonischen und effektiven Streckenschlag. Von einem wenig verheißungsvollen Zeichen für den Hoffnungslauf mit Polen, Australien, China, den Niederlanden und den USA wollte Schlagmann Andreas Penkner dennoch nichts wissen: "Der Vorlauf interessiert am Ende niemanden mehr. Wenn man nur 24 Stunden Zeit bis zum nächsten Rennen hat, muss man dem Gegner nicht alles zeigen."

Trainingsleistungen bieten Trost

Zumindest die guten Trainingsleistungen der vergangenen Wochen machen Mut. Viel wird jedoch davon abhängen, wie die junge Crew der Nervenprobe im Hoffnungslauf gewachsen ist. Verpasst sie den angestrebten Finaleinzug, dürfte sich der Gegenwind für die DRV-Spitze zu einem Sturm ausweiten. Noch mag DRV-Sportdirektor Michael Müller daran keinen Gedanken verschwenden: "Vielleicht war das für diese Mannschaft genau das richtige Rennen, um sich freizuschwimmen."

Frauen-Doppelzweier im Finale

Im Soll blieben dagegen Christiane Huth und Annekatrin Thiele. Der Frauen-Doppelzweier steht nach einem zweiten Rang im Hoffnungslauf als erstes deutsches Boot im Finale. Keinen Grund zur Freude gab es im Frauen-Achter: Das Großboot von Trainer Ralf Holtmeyer kam im Vorlauf nicht über Rang vier hinaus und muss wie vier weitere DRV-Teams in den kommenden zwei Tagen Hoffnungsläufe bestreiten.

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