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FC Schalke 04 verklagt brasilianischen Fußballverband

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FC Schalke 04  

Schalke verklagt Brasiliens Verband

11.08.2008, 16:17 Uhr | dpa, sid

Rafinha beim olympischen Fußball-Turnier (Foto: Reuters)Rafinha beim olympischen Fußball-Turnier (Foto: Reuters) Im Abstellungsstreit um Rafinha hat Schalke 04 beim Weltverband FIFA Klage gegen den brasilianischen Verband CBF eingereicht. "Es handelt sich um eine Unterlassungsklage, durch die die Brasilianer verpflichtet werden sollen, Rafinha nicht mehr bei Olympia einzusetzen", erklärte Schalkes Manager Andreas Müller.

"Wir haben eigentlich gehofft, dass wir diese unselige Geschichte ohne weitere Klagen zu Ende bringen können. Leider gibt uns die CBF durch ihr Verhalten keine andere Möglichkeit." Bislang hat Schalke noch keine Reaktion der Brasilianer auf ihre verschiedenen Schreiben erhalten. Auch Hertha BSC will die Rückkehr seines Spielers Gojko Kacar notfalls juristisch erzwingen. Dagegen verzichtet Werder Bremen auf weitere Schritte. Auch der Hamburger SV muss nicht mehr klagen, da Vincent Kompany seine Abreise aus Peking für Dienstag angekündigt hat.

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"So kann man mit uns nicht umgehen"

Sollte es von der FIFA bezüglich der Schalker Klage keine rasche Reaktion geben, geht die juristische Auseinandersetzung weiter. "Dann gehen wir wieder vor den internationalen Sportgerichtshof CAS. Wir stehen in dieser Sache wie eine Eins. So kann man nicht mit uns umgehen", betonte Müller, der sich zudem "Schadensersatzforderungen gegen sämtliche Beteiligten" ausdrücklich vorbehält. Der CBF reagierte nach eigener Darstellung "irritiert" über das Vorgehen des Klubs. "Von Schalke hat der CBF überhaupt nichts erhalten", erklärte der Pressesprecher Rodrigo Paiva. Im Gegensatz zur Darstellung Schalkes sei es Rafinha "vom Verein erlaubt, hier zu sein und deshalb hat er ja auch schon gespielt."

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Beim Sportgerichtshof Recht bekommen

Die Möglichkeit der Schadensersatzforderung hat der Revierklub, seit er gemeinsam mit Werder Bremen und dem FC Barcelona vor dem CAS gegen die FIFA im Streit um die Olympia-Abstellungspflicht gewonnen hatte. Der CAS hatte entschieden, dass diese Abstellungspflicht von Spielern unter 23 Jahren für die Vereine nicht bestehe, da sie in den FIFA-Statuten nicht verankert sei. Auch ein Gewohnheitsrecht lasse sich nicht ableiten, zumal das olympische Turnier kein Bestandteil des internationalen Turnierkalenders sei.

Zweiter Einsatz des Schalkers bei Olympia

Somit ist Rafinha weiterhin ohne Erlaubnis der Königsblauen in Peking und wird ebenfalls ohne Erlaubnis beim olympischen Fußballturnier eingesetzt. Am Sonntag bestritt der Abwehrspieler beim 5:0 über Neuseeland sein zweites Spiel und steht mit der Selecao im Viertelfinale. Schalke hatte der CBF einen Vertrag angeboten, durch den wichtige Punkte wie die Versicherung Rafinhas geregelt werden sollten.

Kompany: "Ich werde Dienstag nach Hause fliegen"

Der belgische Fußballverband hat die Machtprobe mit dem Hamburger SV bereits verloren. Vincent Kompany wird nun doch vorzeitig von den Olympischen Spielen in Peking zurückkehren. "Ich werde am Dienstag die Nationalmannschaft verlassen und nach Hause fliegen", verkündete der Abwehrspieler, der wenige Stunden zuvor nach Angaben des belgischen Verbandes "eigenmächtig beschlossen" hatte, in Peking zu bleiben. Der HSV hatte den 22-Jährigen nur für die beiden ersten Gruppenspiele gegen Brasilien und China abgestellt.

Berlins Kacar will zurückkommen

Auch der Berliner Gojko Kacar würde zurückkehren - wenn es nach ihm ginge. "Ich bin Profi und werde das tun, was der Verein sagt", erklärte der Spieler in der "Bild"-Zeitung. Ob und wann Kacar wieder bei der Hertha eintrifft, ist zurzeit aber noch unklar.

Bremen lässt Diego freie Hand

Dagegen will sich Werder Bremen nicht weiter mit dem Thema beschäftigen und lässt Spielmacher Diego in Ruhe. "Wir schließen uns der Klage nicht an", so Bremens Sportdirektor Klaus Allofs. "Uns lag in erster Linie die Versicherungsfrage am Herzen, die bei einer möglichen Verletzung von Diego entsteht." Dieses Thema sei mit Hilfe des Deutschen Fußball-Bundes inzwischen geklärt.

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