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Rudern - Olympia 2008: Nach Achter-Havarie - Zoff bei den Ruderern

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Olympia 2008 - Rudern  

Nach Achter-Havarie: Zoff bei den Ruderern

13.08.2008, 11:41 Uhr | dpa

Frust pur beim Deutschland-Achter (Foto: ddp) Im deutschen Ruderverband schlagen die Wellen hoch. Nach der Havarie des Deutschland-Achters im olympischen Hoffnungslauf ist der Betriebsfrieden empfindlich gestört. Schon vor den Finalrennen steht die Verbandsspitze in der Kritik. Eine weitere Enttäuschung gab es im Einer: Marcel Hacker schied im Halbfinale aus.

Selbst eine passable Medaillen-Ausbeute der restlichen Boote kann den entstandenen Imageschaden nach Einschätzung von Roland Baar nicht mehr beheben: "Der Rudersport in unserem Land lebt nun einmal vom Deutschland-Achter. Und da sind wir weit entfernt von den Erfolgen alter Tage", klagte der einstige Schlagmann des Achters, der 1992 Olympia-Bronze und 1996 Silber holte.

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Baar: "Farce und blanker Unsinn"

Erste Versuche der Verbandsspitze, den Schiffbruch schönzureden und der erst vor zwei Monaten zusammengestellten Crew einen starken Auftritt zu attestieren, wertete Baar als "Farce und blanken Unsinn": "Das Geschehen von Peking muss personelle Konsequenzen haben. Aber es fehlt im Verband an Bereitschaft, die Situation zu analysieren."

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Riss zwischen Alt und Jung

Vor allem die Weigerung der DRV-Führung, für ein Vergleichsrennen zwischen der alten und der neuen Crew beim Weltcup-Finale in Posen zu sorgen, stand einmal mehr zur Diskussion. Den Wunsch der Anfang Juni ausgebooteten Weltmeister von 2006 hatte Sportdirektor Michael Müller ignoriert und damit zu einer Lagerbildung zwischen Alt und Jung beigetragen. "Der Sieger dieses Rennens hätte sich ohne ständigen Gegenwind auf die Olympischen Spiele vorbereiten können. Das hätte enorme psychologische Vorteile gehabt", sagte Baar.

Neuer Cheftrainer wird kommen

Erste Änderungen sind bereits in Arbeit. Schon bald soll ein neuer Cheftrainer vorgestellt werden, der in allen Bereichen das Sagen hat. "Mit zwei Kandidaten haben wir bereits geredet, das Gespräch mit einem dritten steht noch aus", sagte Verbandspräsident Siegfried Kaidel.

Sportdirektor will Aufgaben abgeben

Mit dieser Entmachtung könnte Sportdirektor Müller gut leben. Schließlich stünde er bei der brisanten Zusammenstellung der Teams nicht mehr so sehr in der Verantwortung und würde sich mehr den administrativen Aufgaben zuwenden: "Ich habe das selbst vorgeschlagen. Wir brauchen Verstärkung im sportfachlichen Bereich, weil die Aufgabenfülle zu groß geworden ist."

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