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Olympia 2008: Häufige Dopingkontrollen sorgen für Unverständnis

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Olympia 2008 - Leichtathletik  

Dopingkontrollen stören Jamaikas Sprinter

13.08.2008, 12:17 Uhr | sid

Wollen in Peking Gold über 100 Meter gewinnen: Usain Bolt (l.) und Asafa Powell. (Fotos: afp)Wollen in Peking Gold über 100 Meter gewinnen: Usain Bolt (l.) und Asafa Powell. (Fotos: afp) Jamaikas Sprintstars stehen vor dem Auftakt der olympischen Leichtathletik-Wettkämpfe im Fokus der Dopingjäger. Nach 32 Blut- und Urintests unter den Athleten sah die Teamleitung drei Tage vor dem 100-Meter-Finale bereits die Leistung der Athleten negativ beeinflusst.

Dies gilt vor allem für Ex-Weltrekordler Asafa Powell (9,74 Sekunden), aber auch für den aktuellen Rekordhalter Usain Bolt (9,72) und den starken Michael Frater (10,00).

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Häufige Kontrollen sorgen für Unverständnis

"Die Tester haben Asafa Powell oft gerufen und so viel Blut von ihm genommen, dass er Folgen für seine Leistung befürchtet", erklärte Don Anderson als Chef de Mission von Jamaikas Olympiateam. Er bezeichnete die Zahl der Kontrollen bei seinen Athleten als "extrem unüblich". Einige Athleten wären mehr als dreimal pro Woche getestet worden. Aber sein Statement solle kein Protest sein.

Positiver Befund bei Dunkley

Drei Tage vor dem Olympia-Auftakt hatte der jamaikanische Sprinter Julien Dunkley bestätigt, dass er nach einem positiven Dopingtest aus dem Olympiateam gestrichen wurde. Bislang gab es nur die Vermutung, dass der 32-Jährige derjenige ist, der bei den Olympia-Ausscheidungen des Karibikstaats auffällig wurde. Dunkley hatte sich in diesem Jahr auf 10,07 Sekunden verbessert.

Moreno erster Dopingfall in Peking

Insgesamt hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Peking 4500 Dopingkontrollen veranlasst, darunter 500 Bluttests. Viele davon wurden bereits in den 13 Tagen vor dem Auftakt vorgenommen. Bisher gab es dabei einen positiven Test. Die spanische Radfahrerin Maria Isabel Moreno fiel am 31. Juli mit dem Blutdopingmittel EPO auf und wurde suspendiert.

Doping Moreno überführt

Bislang keine Proteste

Laut IOC-Sprecherin Giselle Davies gab es bisher keine Reklamationen am Kontrollsystem, das man bewusst "sehr flächendeckend" geplant habe. Athleten könnten sich gern beschweren. Vor der olympischen Testperiode, die am 27. Juli startete, wurde laut IOC der taiwanesische Baseball-Olympiateilnehmer Chang Tai-Shan positiv auf eine bisher nicht bekanntgegebene Substanz getestet.

Baseball Chang Tai-shan des Dopings überführt

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