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Olympia 2008 - Hockey. Deutsche Damen auf Halbfinal-Kurs

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Olympia 2008 - Hockey  

Hockey-Damen auf Halbfinal-Kurs

14.08.2008, 09:03 Uhr | t-online.de, dpa

Jubel bei den deutschen Hockey-Damen (Foto: Reuters)Jubel bei den deutschen Hockey-Damen (Foto: Reuters) Die deutschen Hockey-Damen marschieren bei den Olympischen Spielen im Eiltempo Richtung Halbfinale. Die Titelverteidigerinnen bezwangen die USA mit 4:2 (1:1). Torhüterin Kristina Reynolds mit einer Top-Leistung, exzellente Strafecken und ein starker Siegeswille waren für die Wende nach dem 0:1-Rückstand verantwortlich.

Für die Tore sorgten vier der sechs im Team verbliebenen Olympiasiegerinnen: Natascha Keller (34.) sowie Fanny Rinne (49.), Marion Rodewald (28.) und Anke Kühn (64.) jeweils nach Strafecken. Für die USA trafen Tiffany Snow (27.) und Angela Loy (61.).

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Bundestrainer: "Sensationell ins Turnier gestartet"

Die deutschen Damen verteidigten in der Gruppe B damit ihre Tabellenführung. "Wir sind sensationell ins Turnier gestartet", freute sich Bundestrainer Michael Behrmann, "die Mannschaft ist mit der Brechstange zurückgekommen. Ihr war der Siegeswille anzumerken." Nächster Gegner ist am Samstag Argentinien.

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"Spielen nicht unser bestes Hockey"

"Vor vier Jahren hätten wir so ein Spiel noch verloren. Seit einem Jahr sind wir aber so stabil, dass wir so ein Spiel noch umbiegen", analysierte Natasche Keller, "wir spielen nicht unser bestes Hockey, aber wir gewinnen." Die deutschen Damen taten sich bei ihrem ersten Auftritt in den Pekinger Morgenstunden zunächst schwer. Zweimal musste Torhüterin Reynolds nach einer Strafecke parieren (3./11.), auf der Gegenseite war Widerpart Amy Tran schon geschlagen, doch Maike Stöckel stand nach einem Schuss der Pfosten im Weg.

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Schwächen im Kombinationsspiel

Die Partie plätscherte etwas vor sich hin, als Snow nach einem Gestocher im deutschen Strafraum die Führung der Amerikanerinnen gelang. Vor allem im Kombinationsspiel offenbarte die diesmal in schwarz angetretene Equipe des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) Schwächen. So war es symptomatisch, dass eine tolle Einzelleistung den Ausgleich brachte. Natascha Keller veredelte ein schönes Solo mit einem Rückhand-Schuss zum Ausgleich - es war ihr erster Treffer im laufenden Turnier bei ihrer dritten Olympia-Teilnahme.

Treffsicher nach Strafecken

Nach dem Seitenwechsel verpasste erst Stöckel eine Hereingabe, dann scheiterte Pia Eidmann - der Abwehrversuch der Amerikanerinnen brachte dem deutschen Team allerdings eine weitere Strafecke ein, bei der Fanny Rinne die Führung markierte. Und dass die deutschen Spielerinnen dabei in diesem Turner besonders gefährlich sind, bewiesen sie noch zweimal: Marion Rodewald führte die Ecke aus, bekam den Ball von Julia Müller zurück und erzielte den dritten deutschen Treffer. Anschließend trug sich Kühn ebenfalls nach gelungener Ausführung in die Torschützenliste ein.

Drei Spiele - drei Siege

Zuvor hatten die Hockey-Damen bereits einen Traumstart in das olympische Turnier hingelegt. Im ersten Gruppenspiel schlugen sie Großbritannien deutlich mit 5:1. Zwei Tage später gegen Neuseeland taten sich die Athen-Heldinnen zwar lange Zeit sehr schwer, gewannen aber dank eines Last-Minute-Treffers von Anke Kühn mit 2:1. Neben Argentinien wartet noch Japan auf das deutsche Team.

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