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Olympia 2008: 7. Wettkampftag der deutschen Mannschaft

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Olympia - 7. Wettkampftag  

Telegramm: Der Tag der deutschen Mannschaft

15.08.2008, 06:02 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Fußball: Weltmeisterinnen bleiben auf Goldkurs

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen hat das Halbfinale des olympischen Turniers erreicht. Gegen Schweden setzte sich das Team von Trainerin Sylvia Neid mit 1:0 nach Verlängerung durch. Das Führungstor erzielte Kerstin Garefrekes in der 104. Minute, Simone Laudehr legte in der 115. Minute zum 2:0 nach. In der nächsten Runde wartet Brasilien, das Norwegen mit 2:1 besiegte. Von den Südamerikanerinnen hatte die deutsche Elf im ersten Gruppenspiel bereits mit 0:0 getrennt.

Fotos, Fotos, Fotos Der siebte Wettkampftag in Peking

Schwimmen: Erstes Edelmetall - und gleich Gold

Britta Steffen ist über 100 Meter Freistil zu olympischem Gold geschwommen. Die 24-Jährige gewann in 53,12 Sekunden und sorgte damit für die erste Goldmedaille des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) seit dem Olympiasieg der Magdeburgerin Dagmar Hase über 400 Meter Freistil 1992 in Barcelona. Später erreichte Steffen noch das Halbfinale über 50 Meter. Mit der 4x100 Meter Lagenstaffel verpasste sie das Finale knapp. mehr zum Erfolg von Britta Steffen

Hintergrund Punker in Peking haben mit Olympia nichts am Hut

Bahnrad: Bronze für das Sprintteam

Die deutschen Radsportler gewannen mit Bronze im Teamsprint ihre langersehnte erste Medaille und holten damit zum Auftakt der Bahn-Wettbewerbe im Velodrom Laoshan das nach, was den Straßen-Fahrern versagt geblieben war. Im "kleinen Finale" bezwangen René Enders (Erfurt), Maximilian Levy (Cottbus) und Stefan Nimke (Schwerin) Australien in 44:014 Sekunden mit der Winzigkeit von 8/1000 Sekunden. Gold holte Großbritannien, Silber ging an Frankreich.

Foto-Show Alle deutschen Medaillengewinner in Peking
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Hockey: Deutsche Herren zittern ums Halbfinale

Trotz zweimaliger Führung haben die deutschen Hockey-Herren den wichtigen Sieg gegen Südkorea verpasst und müssen nun um den Halbfinal-Einzug bangen. Die Mannschaft von Trainer Markus Weise kam gegen Südkorea nicht über ein 3:3 (1:1) hinaus und fiel in der Gruppe A vom zweiten auf Rang drei hinter Neuseeland zurück. Philip Witte (17.), Matthias Witthaus (40.) und Christopher Zeller (48.) erzielten die deutschen Treffer. Die Asiaten kämpften sich nach dem 1:0 durch Woon Kon Yeo (5.) per Siebenmeter durch Jong Hyun Jang (46.) und Kapitän Jong Ho Seo (53.) wieder heran. Die deutsche Mannschaft steht damit am Sonntag im möglicherweise entscheidenden Spiel gegen Spitzenreiter Spanien gewaltig unter Zugzwang.

Beachvolleyball: Medaillentraum für Goller/Ludwig geplatzt

Trotz eines Matchballs sind die Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig im olympischen Beachvolleyballturnier überraschend im Achtelfinale gescheitert. Das Duo verlor gegen die österreichischen Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger 1:2 (21: 23, 21:11, 16:18). Auch Stephanie Pohl/Okka Rau sind ausgeschieden. Sie unterlagen den Brasilianerinnen Ana Paula/Larissa mit 0:2 (18:21, 14:21).

Kanu: Medaille im Blick und dann gekentert

Die Slalom-Kanuten Felix Michel und Sebastian Piersig haben eine Medaille im Canadier-Zweier verpasst. Die Mannschafts-Europameister von 2007, die nach dem Halbfinale noch geführt hatten, kenterten im Endlauf und kamen im Endklassement nicht über den sechsten Rang hinaus. mehr zum Versagen der deutschen Slalom-Kanuten

Kanu: Zwei Tore und das Finale verpasst

Doppel-Weltmeisterin Jennifer Bongardt hat im Einerkajak-Rennen nach zwei verpassten Toren das Finale nicht erreicht und konnte die großen Erwartungen nicht erfüllen. Die 25-Jährige kassierte im Shunyi Park im Halbfinale 100 Strafsekunden und war chancenlos auf den zum Weiterkommen notwendigen Platz unter den besten Zehn.

Olympia-Blog Die Gier nach Medaillen

Übersicht Der aktuelle Medaillenspiegel

Handball: Deutsche Frauen vor dem Aus

Die deutschen Handballerinnen haben im vierten Gruppenspiel des olympischen Turniers die dritte Niederlage kassiert und haben kaum noch Chancen auf ihr Minimalziel Viertelfinale. Gegen Schweden unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Armin Emrich 26:27 (13:13). Um das Weiterkommen doch noch perfekt zu machen, benötigen die deutschen Frauen nun allerdings im letzten Gruppenspiel gegen Weltmeister Russland einen Sieg. Zudem müsste die Partie Brasilien gegen Schweden Unentschieden ausgehen. mehr zum Spiel der Handball-Frauen

Judo: Kein Deutscher mehr im Rennen

Schwergewichtler Andreas Tölzer ist als letzter deutscher Judoka ausgeschieden. Der Ex-Europameister unterlag im letzten und entscheidenden Kampf der Trostrunde gegen Frankreichs Weltmeister Teddy Riner mit einem Yuko (mittlere Wertung) Rückstand. Zuvor hatte Schwergewichtlerin Sandra Köppen-Zuckschwerdt überraschend ihren ersten und einzigen Kampf des olympischen Judo-Turnieres in Peking verloren. Die 133 kg schwere WM-Dritte unterlag Nobody Janelle Shepherd aus Australien durch Waza-ari (halber Punkt).

Segeln: Schümanns Medaillentraum geplatzt

Die Medaillenhoffnungen der Yngling-Crew um Steuerfrau Ulrike Schümann sind beim Wetter-Lotto von Qingdao geplatzt. Mit dem enttäuschenden 13. Rang in der achten Wettfahrt rutschte das deutsche Trio vor dem entscheidenden Medaillen-Rennen am Samstag auf Platz neun zurück, hat nun zehn Punkte Rückstand auf den Bronze-Platz. Immerhin qualifizierte sich die Schümann-Crew aber für das Finale der besten zehn Teams am Samstag.

Schwimmen: Endlauf verpasst

Der Berliner Schwimmer Rafed El-Masri hat den olympischen Endlauf über 50 Meter Freistil klar verpasst. Der 26 Jahre alte Deutsch-Syrer wurde im Semifinale in 22,09 Sekunden als 14. gestoppt. Der deutsche Meister Steffen Deibler aus Biberach war bereits im Vorlauf ausgeschieden.

Turnen: Beste Platzierung seit 20 Jahren

Oksana Chusovitina hat mit Rang neun die beste deutsche Mehrkampf-Platzierung einer deutschen Turnerin bei Olympischen Spielen seit 20 Jahren erkämpft. Die 33 Jahre alte Wahl-Kölnerin turnte fehlerfrei und kam auf die Endnote von 60,125 Punkten.

Hammerwerfen: Einzug ins Finale

Markus Esser hat bei den Olympischen Spielen in Peking das Finale im Hammerwerfen erreicht. Der WM-Achte überzeugte in der Qualifikation als Sechster mit 77,60 Metern. Für die größte Weite sorgte der Ungar Krisztian Pars (80,07).

Kugelstoßen: Ein Zentimeter fehlt zum Finale

Kugelstoßer Peter Sack hat das olympische Finale um einen einzigen Zentimeter verpasst. Mit 20,01 Meter scheiterte der 29 Jahre alte Leipziger wie schon vor vier Jahren in Athen in der Qualifikation. Den zwölften und letzten Finalplatz entriss ihm der Russe Iwan Juschkow (20,02).

Leichtathletik: Schlangen im Halbfinale

1500-Meter-Läufer Carsten Schlangen aus Berlin hat bei seiner Olympia-Premiere das Halbfinale erreicht. Der 27-Jährige wurde Sechster seines Vorlaufs in 3:36,44 Minuten und kam als einer der Zeitschnellsten in die nächste Runde. 100-Meter-Sprinter Tobias Unger ist dagegen im Zwischenlauf gescheitert. Als Siebter seines Rennens konnte sich der deutsche Meister zum Vorlauf zwar steigern, schied in 10,36 Sekunden aber erwartungsgemäß aus. Antje Möldner hat bei der olympischen Premiere des 3000-Meter-Hindernislaufs der Frauen das Finale trotz eines neuen deutschen Rekords verpasst. Die Potsdamerin verbesserte sich im erst vierten Rennen auf dieser Distanz auf 9:29, 86 Minuten und lag damit 4,35 Sekunden unter ihrer bisherigen Bestmarke vom 1. Mai.

Schießen: Gewehrduo scheitert im Vorkampf

Die deutschen Gewehrschützen sind im olympischen 60-Schuss-Liegendkampf schon im Vorkampf gescheitert. Maik Eckhadt lag lange auf Platz zwei, fiel aber mit 592 Ringen am Ende noch auf Position 24 zurück. Michael Winter landete mit 590 Ringen auf Position 31.

Peking 2008 Die Sportstätten im Überblick
Olympia-Historie Die Geschichte der Olympischen Spiele
Ewiger Medaillenspiegel Deutschland auf Rang drei

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