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Olympia 2008 - Hockey: Deutsche Frauen kassieren derbe Pleite

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Olympia 2008 - Hockey  

Hockey-Frauen kassieren derbe Pleite

16.08.2008, 17:29 Uhr | dpa

Neidische Blicke: Hockey-Spielerin Keller gegen Argentinien (Foto: dpa)Neidische Blicke: Hockey-Spielerin Keller gegen Argentinien (Foto: dpa) Argentiniens Löwinnen haben den Beutezug der deutschen Hockey-Damen bei den Olympischen Spielen gestoppt und den vorzeitigen Halbfinal-Einzug verhindert. Nach drei Siegen in Serie unterlagen die Olympiasiegerinnen von Athen in Peking dem Mitfavoriten Argentinien mit 0:4 (0:0).

Die Treffer erzielten Claudia Burkart (38. Minute) per Strafecke, Alejandra Gulla (48./66.) und Superstar Luciana Aymar(67.). Die deutsche Mannschaft führt mit neun Zählern aber weiterhin die Gruppe B an und kann spätestens am Montag mit einem Punktgewinn gegen Japan die Teilnahme an der Runde der besten Vier perfekt machen.

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Zunächst handzahme Löwinnen

Kontrolliert, mit einigen Chancen im Angriff und der nötigen Sicherheit in der Abwehr - die deutsche Mannschaft fand vom Anpfiff weg ins Spiel. Die Siege über Großbritannien (5:1), Neuseeland (2:1) und die USA (4:2) hatten viel Selbstvertrauen gegeben. Die Südamerikanerinnen, die der Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) schon bei der Champions Trophy im Mai in Mönchengladbach eine bittere 2:6-Klatsche verabreicht und das Turnier gewonnen hatten, wirkten indes fast eingeschüchtert. "Las Leonas" (die Löwinnen) waren mit Ausnahme der mehrfachen Welt-Hockeyspielerin Luciana Aymar handzahm. Allerdings versäumten es die deutschen Frauen trotz guter Gelegenheiten, in der ersten Hälfte für Klarheit zu sorgen.

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Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt?

"Ich ärgere mich maßlos über die Nachlässigkeiten", schimpfte Tina Bachmann, "es war ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt". Fanny Rinne vergab nach 30 Sekunden die erste Chance, Julia Müller zielte bei ihrer Strafecke Zentimeter zu hoch (4.), Anke Kühn (10.), Janine Müller-Wieland (25.), Maike Stöckel (26.) und Pia Eidmann (28.) verpassten ebenfalls knapp. Die einzige gefährliche Szene der Argentinierinnen hatte Luciana Aymar, die in der ersten Hälfte nicht nur wegen ihrer pinken Schuhe und ihres pinken Schlägers als Einzige im gegnerischen Team auffiel. Torhüterin Kristina Reynolds, schon in den vorherigen Partien ein zuverlässiger Rückhalt, parierte Aymars Schuss drei Minuten vor der Pause.

Das Tor bleibt wie vernagelt

Machtlos war die Hamburgerin kurz nach dem Seitenwechsel, als Burkart einen feinen Strafecken-Trick des nun deutlich entschlosseneren und offensiveren Olympia-Zweiten von Sydney verwandelte. "Wir sind besser - auf geht's", feuerte Defensivspielerin Tina Bachmann ihre Teamkolleginnen an. Doch das Tor blieb wie vernagelt: Gleich vier Strafecken wehrten die Argentinierinnen ab, eine davon landete am Pfosten (Fanny Rinne). Praktisch im Gegenzug schob erneut Gulla Torhüterin Reynolds den Ball zwischen den Schonern hindurch ins Tor. Souveränität und Sicherheit waren weg, die Punkte auch. Gulla und Aymar machten die empfindliche Schlappe perfekt.

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