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Olympia 2008 - Schwimmen: Britta Steffens Zukunft ist offen

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Olympia 2008 - Schwimmen  

"Weiß noch nicht, ob ich weitermache"

17.08.2008, 15:11 Uhr | sid

Britta Steffen ist nun Doppel-Olympiasiegerin. (Foto: ddp) Britta Steffen hat die Bilanz der deutschen Schwimmer im Alleingang mächtig aufpoliert. Nach ihrem Erfolg über 100 Meter Freistil hat sie auch über die halbe Distanz gewonnen. Danach sprach Steffen über ihre Zukunftspläne, den Anteil ihrer Mentaltrainerin am Erfolg und den Vorteil der frühen Startzeiten in Peking.

Frau Steffen, wie fühlen Sie sich nach Ihrem zweiten Gold bei Olympia?

Steffen: Hier noch einmal zu gewinnen, ist fantastisch. Damit hätte ich nicht gerechnet. Leider tritt aber auch hier ein gewisser Gewohnheitseffekt ein. Es war ein sehr schöner Sieg, aber nicht so schön wie der über 100 Meter Freistil.

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Denken Sie nach diesem Erfolg an das Karriereende?

Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich weitermache oder nicht. Ich will jetzt erstmal feststellen, wo ich bin und wo ich hin will. Dafür muss ich tief in mich hineinschauen. Ich will jetzt erstmal in den Urlaub, mich treiben und die Seele baumeln lassen.

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Fehlt Ihnen vielleicht nach dem Doppel-Gold die Motivation zum Weitermachen?

Im Schwimmen gibt es immer neue Herausforderungen, wie man ja an Michael Phelps sieht. Aber sowas wie er will ich mir sicher nicht als Ziel setzen.

Welchen Anteil hat ihre Mentaltrainerin Friederike Janofske an Ihrem Erfolg?

Einen großen. Ich wusste, dass ich leistungsfähig und stark bin, aber ich musste den Kopf in den Griff bekommen. Früher habe ich mir eingeredet: ich bin nicht stark genug, die anderen sind besser. Das war alles Schwachsinn.

Sind Ihnen die frühen Schwimmzeiten in den Endläufen entgegengekommen?

Ich bin generell ein Frühaufsteher, habe oft meine besseren Zeiten in den Vorläufen geschwommen. Deswegen war ich nicht traurig darüber, dass die Finals hier schon um zehn Uhr beginnen.

Leichtathlet Usain Bolt hat gesagt, er habe vor seinem Sieg über 100 Meter Chicken-Nuggets gegessen. Was war Ihr Erfolgsrezept?

Ich wollte mir eigentlich eine Pizza für nach dem Finale über 50 Meter aufheben. Aber ich war nach dem ersten Sieg so voller Freude, dass ich gleich ein Stück Pizza gegessen habe.

Dara Torres, die Sie im 50-Meter-Finale knapp geschlagen haben, ist bereits 41 Jahre alt. Ist Sie Ihnen böse, dass Sie ihr Gold weggeschnappt haben?

Nein, sie freut sich sehr, eine Medaille geholt zu haben. Vor dem Rennen haben wir uns über das Kinderkriegen unterhalten. Da sagte Dara: Da könnt ihr euch drauf freuen. Das ist nämlich schlimmer als 200 Meter Kraul - und das ist verdammt schon hart.

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