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Olympia 2008: Deutsche Springreiter brauchen ein Wunder für Gold

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Olympia 2008 - Springreiten  

Deutsche Springreiter brauchen ein Wunder für Gold

17.08.2008, 19:59 Uhr | t-online.de, dpa

Christian Ahlmann und Cöster hatten große Probleme (Foto: imago)Christian Ahlmann und Cöster hatten große Probleme (Foto: imago) Zitterpartie statt Goldkurs: Die deutschen Springreiter erlebten zum Auftakt der olympischen Mannschaftswertung ein heftiges Purzeln der Stangen. Unglaubliche 20 Strafpunkte sammelte das hoch favorisierte Team.

"Das ist schade und eine Schande zugleich", sagte Meredith Michaels-Beerbaum. Doch am Ende durften sie und ihre drei Kollegen am Sonntag in Hongkong aufatmen. Als Achte qualifizierten sie sich gerade noch für die Finalrunde und verhinderten so ein Debakel.

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Auch Werth wackelt

Mit zwei Abwürfen Abstand zu den gemeinsam führenden Schweizern und den USA (je 12 Strafpunkte) könnte das Quartett doch noch in den Kampf um Olympia-Gold eingreifen. Dritte sind die Schweden (13). "Auf eine Medaille haben wir noch eine ordentliche Chance, auf Gold nur noch eine sehr, sehr kleine", sagte der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum. "Wir waren schon weg. Das war keine gute Leistung", gestand Bundestrainer Kurt Gravemeier. Auch für Isabell Werth ist der Weg zur sechsten Dressur-Goldmedaille durch ihren wild gewordener Wallach Satchmo zur Zitterpartie geworden ist. Nach drei Goldmedaillen in Serie könnten für die Pferdesport-Fans in Hongkong erfolglose Zeiten anbrechen.

Ergebnis nicht akzeptabel

Fassungslos und mit offenen Mündern standen die Kollegen am Sonntagabend zunächst am Parcours, als auch Vorreiter Ludger Beerbaum (Riesenbeck) als letzter deutscher Starter mit All Inclusive acht Strafpunkte kassierte. "Das hätte ich nie gedacht, dass das so ausgehen wird", sagte seine Schwägerin, die auf Shutterfly mit einem Abwurf noch das beste Ergebnis der Equipe lieferte. Fehler der Konkurrenz retteten die Deutschen noch. Dennoch gab Beerbaum zu: "Unser Ergebnis ist nicht akzeptabel."

Riskante Taktik

Am Freitag hatten die Deutschen mit einer höchst riskanten Taktik begonnen und in der ersten Einzel-Qualifikation gemütliche Runden geritten, während die Konkurrenz mit Vollgas Spannung aufbaute. "Heute weiß ich nicht mehr, ob das die richtige Taktik war", drückte Michaels-Beerbaum ihre Zweifel an der Strategie aus, die von Reitern und dem Bundestrainer gemeinsam ausgeheckt worden ist.

Plan nicht aufgegangen

"Die Taktik war in Ordnung", meinte Gravemeier. Bei vergangenen Spielen sei die Strategie ähnlich gewesen: "Aber dieses Mal ist der Plan nicht aufgegangen." Ratlos sagte der Coach: "Ich kann es nicht erklären." Viel mehr wollte Gravemeier zu der Bilanz nicht sagen: Christian Ahlmann (Marl) kassierte mit Cöster acht Strafpunkte, Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky sogar 13 Strafpunkte, ehe auch die beiden Stars patzten. In der Einzelwertung für das Finale der besten 35 rangieren Meredith Michaels-Beerbaum vorläufig an 26., Ahlmann und Beerbaum gemeinsam an 40. sowie Kutscher an 44. Stelle.

Zu gute Stimmung?

Die Ursachensuche für die schwache Vorstellung fiel den deutschen Reitern schwer. "Die Vorbereitung war gut und die Stimmung war gut", erklärte Beerbaum. Er schränkte aber ein: "Manchmal muss man auch Reizpunkte setzen und Adrenalin haben."

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